Chronik
Die vollständige Vereinschronik aus der Festschrift «150 Jahre Jugendfestverein Kleinbasel – 100 Jahre Kleines Vogel Gryff Spiel» von Erwin Hensch (2012).
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Quelle: «150 Jahre Jugendfestverein Kleinbasel – 100 Jahre Kleines Vogel Gryff Spiel», Fes...
Quelle: «150 Jahre Jugendfestverein Kleinbasel – 100 Jahre Kleines Vogel Gryff Spiel», Festschrift von Erwin Hensch, Basel, Januar 2012. Herausgeber: Jugendfestverein Kleinbasel. Fotos aus dem Archiv des Vereins und von privater Seite. Quellennachweis der Festschrift: Staatsarchiv Basel-Stadt; «Das Basler Jugendfestwesen», Dokumentation des «Club zur alten Klappe»; Akten des Jugendfestvereins Kleinbasel.
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Grusswort von Regierungsrat H.P. Gass, Vorsteher des JSD
Jugendfeste haben - auch - in Basel eine lange Tradition. Diese wird gelebt und gepflegt, allen voran dank der engagierten Jugendfestvereine in unserem Stadtkanton. Diese Vereine sind in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet worden, also in der Zeit, in der unser Land ins Industriezeitalter eintrat und in der sich eine nationalstaatliche Identität herausbildete. Die Jugendfeste sind, wie in dieser Festschrift zu lesen ist, älter. Doch dass die Vereinsgründungen in die genannte Zeit fielen, hatte mehrere Gründe. Die meisten dieser Gründe sind heute noch gültig.
Die Jugendfestvereine wollten den Kindern in der wachsenden Stadt während der Sommerferien zunächst gesamtbaslerisch, später in den Quartieren einen erlebnisreichen Tag ermöglichen. Sie trachteten aber auch danach, durch die Festgemeinschaft die sich zunehmend ausgeprägt zeigenden sozialen Unterschiede vorübergehend auszugleichen. Kluge Köpfe wussten schon damals, dass unsere freiheitliche Gesellschaft aller Unterschiede zum Trotz auch Zusammenhalt braucht. Diesen Zusammenhalt fördern die Jugendfestvereine nach wie vor: der Jugendfestverein Kleinbasel in diesem Jahr seit 150 Jahren.
Im Namen des baselstädtischen Regierungsrates gratuliere ich dem Jugendfestverein Kleinbasel zu diesem Jubiläum herzlich. Es ist ein Doppeljubiläum, denn das Kleine Vogel Gryff Spiel des Vereines begeht im gleichen Zug seine Zentenarfeier. Mit dieser Gratulation verbinde ich die besten Wünsche für die Zukunft des Vereines, vor allem aber den Dank an alle Mitwirkenden. Noch heute verbinden die Jugendfeste: Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Verhältnissen, Generationen, Vergangenheit und Gegenwart. Das kann den auch künftig so wichtigen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Hanspeter Gass, Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartementes Basel-Stadt
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Vorwort des Vereinspräsidenten A. Stohler
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser
1862 – Abraham Lincoln, damaliger US Präsident, verkündet das Ende der Sklaverei in den Südstaaten der USA; Victor Hugo, der bekannte französische Schriftsteller, veröffentlicht den Monumentalroman «Les Misérables», und zudem wurde in diesem Jahr August Oetker, deutscher Erfinder des gebrauchsfertigen Backpulvers, geboren. 1912 versinkt das Passagierschiff «RMS Titanic» und reisst 1500 Passagiere und Besatzungsmitglieder in den Tod; wird die Jungfraubahn-Station «Jungfraujoch» in Betrieb genommen, und zudem wird im Juli Heinrich Harrer, einer der Erstbesteiger der Eiger-Nordwand und im September der Basler Schauspieler Lukas Ammann «Graf Yoster» geboren. Ereignisse und Persönlichkeiten, die man noch heute kennt. In diesen beiden Jahren wurden aber auch der Jugendfestverein Kleinbasel JFVK (1862) und das Kleine Vogel Gryff Spiel des JFVK (1912) gegründet, die somit 2012 ihre grossen Jubiläen feiern dürfen.
Sicherlich haben die damaligen Gründerväter nicht im geringsten daran gedacht, dass heute der JFVK in der Stadt Basel zu den grössten Vereinen seiner Art gehört und dass die beiden Kleinbasler Institutionen ihre Jubiläen mit einem 2-tägigen Fest feiern können. Die Gründer wollten damals lediglich für Kinder und Jugendliche des Stadtteils Kleinbasel alljährlich im Sommer ein eintägiges Fest mit Spiel + Spass organisieren.
Dafür, dass dieser Verein noch heute die gleichen Ziele wie damals verfolgt, gilt an dieser Stelle allen damaligen und heutigen Vorstandsmitgliedern mein aufrichtiger Dank.
Ich gratuliere dem Jugendfestverein Kleinbasel und dem Kleinen Vogel Gryff Spiel recht herzlich zu ihren Jubiläen und hoffe, dass unsere Nachfolger den Verein weiterhin im Geiste der Gründer weiterführen werden.
Andre Stohler
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Hinweise des Autors
Es wurde durch den Autor versucht nach bestem Wissen und Gewissen die Daten des Jugendfestvereins Kleinbasel (in der Folge JFVK genannt) zu recherchieren und dementsprechend aufzulisten. Jedoch sind in den Vereinsarchivalien einige Lücken, welche nicht geschlossen werden konnten. Sei es, dass die Unterlagen verschollen oder bei Umzügen in andere Materiallager vernichtet wurden. Ebenso besteht die Wahrscheinlichkeit, dass beim Brand des Materialmagazins im Rest. Sonne im Jahre 1934 sowie beim Brand der Materialhütte im Jahre 1977 einige Akten vernichtet wurden. Der damalige Materialverwalter gab an der Generalversammlung 1943 bekannt, dass einige Utensilien und Akten im Magazin, Zitat: «verlegt» wurden und nicht mehr auffindbar sind. Diese Vorkommnisse dürften dazu beigetragen haben, dass Lücken in den Archivalien entstanden, die leider nicht mehr ausgefüllt werden können. In diversen Jahren sind die Aufzeichnungen in den Protokollen nicht ausführlich gehalten. Somit wussten nur die Vorstandsmitglieder, um was es sich genau handelte. Ebenso konnten Fotos von einigen Jahren nicht erhältlich gemacht werden. Bei den Nachforschungen entstanden auch auf diese Weise Lücken, die sich auf meine Aufzeichnungen negativ auswirkten.
Erwin Hensch, Basel, im Januar 2012
150 Jahre Jugendfestverein
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Die Entstehung der Jugendfestvereine in Basel
Die Dokumentation über das Jugendfestwesen in Basel, welche vom «Club zur alten Klappe» Basel herausgegeben wurde, weist darauf hin, dass die Jugendfeste ursprünglich jeweils zum Andenken an die Schlacht von St. Jakob vom 26. August 1444 im Zeichen des Patriotismus durchgeführt wurden. Andere Quellen sagen aus, dass die Jugendfeste von besorgten Kinderfreunden, welche den Kindern ohne Ansehen der Herkunft, arm oder reich, eine Gelegenheit bieten wollten, miteinander zu spielen und auch zu lernen, wie sich andere Kinder aus verschiedenen Familien-Verhältnissen verhalten.
Die Organisation der Jugendfeste oblag zunächst der von Prof. Rudolf Hanhart 1824 im Schosse der GGG gegründeten «Jugendfestkommission». 1842 konstituierte sich, unter Polizeigerichtspräsident Rudolf Wölfflin, aus dem Kreis der verschiedenen «Corporationen» der «Verein zur Veranstaltung von Jugendfesten» (Allgemeiner Basler Jugendfestverein). Als dann die Feste immer öfters und grösser wurden und immer mehr quartierbezogen organisiert werden mussten, übernahmen einige Gesellschaften und Quartiervereine die Durchführung der Jugendfeste. Die Jugendfestvereine haben sich damals alle dem «Wohl der Kinder» verschrieben. Neben den sporadisch durchgeführten Jugendfesten, spontanen Hilfsaktionen und vielfältigen Unterhaltungsprogrammen wurden regelmässig auch Ausflüge mit Erwachsenen in die Hard und in die Lange Erlen, ins Neubad und auf die Schauenburg organisiert.
Getragen werden die Jugendfestvereine noch heute von Idealisten, welche den Grundsätzen von Prof. Hanhart nachleben.
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Die Gründung des Jugendfestvereins Kleinbasel
Über die Gründung des Jugendfestvereins Kleinbasel liegen unterschiedliche Darstellungen vor. Einerseits wird in einer Abhandlung vom «Club der alten Klappe» festgehalten, dass der JFVK der älteste von allen Jugendfestvereinen mit dem Gründungsjahr 1845 sei. Jedoch wird in den Archivalien des Vereins als Gründungsjahr 1862 genannt. Der Autor der Chronik nimmt das Jahr 1862 als gesichertes Gründungsjahr, da es vom JFVK als offiziell genommen wurde und auch auf den Briefköpfen der Vereinskorrespondenz genannt wird. Ebenfalls erscheint die Jahrzahl 1862 auf der Vereinsfahne. Es kann nicht eindeutig bewiesen werden, dass der JFVK, wie in einigen Schriften erwähnt, anno 1845 gegründet wurde. Würde dies der Fall sein, so wäre er der älteste Jugendfestverein. Der Schreibende geht davon aus, dass die Angaben des Vereins in seinen Akten zutreffender sind als übrige Angaben, welche geschichtlich nicht gesichert sind.
Im Jahre 1842 wurden in Basel «Allgemeine Jugendfeststatuten» eingeführt. Die übrigen Jugendfestvereine Basels wurden in folgender Reihenfolge gegründet:
- 1855: Jugendfestverein St. Alban
- 1860: Jugendfestverein Aeschen-Quartier
- 1862: Jugendfestverein Sevogel-Quartier, Jugendfestverein St. Johann, Jugendfestverein Spalen, Jugendfestverein Kleinbasel
- 1863: Jugendfestverein Steinen
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Frühere Jugendfeste
Die Jugendfeste in Basel sind aber einiges älter als der JFVK. Es wird in Archivalien im Staatsarchiv Basel von einem Jugendfest vom 1. September 1824 berichtet. Dies ist das älteste bekannte Jugendfest in Basel. Es fand in St. Jakob auf den dortigen Wiesen statt. Über das Fest liegen verschiedene Angaben vor. Die einen berichten von einem erfolgreichen Fest, welches minutiös vorbereitet wurde und somit von vollem Erfolg gekrönt war. Andere hingegen schilderten, das angekündigte 100 Mann starke Kadettencorps sei am Feste auf 20 «kleine Bübli» heruntergeschmolzen. Gymnastische Spiele und Wettrennen wären nicht abgehalten worden. Hymnen, Lieder und Gesänge, welche Mädchen fleissig eingeübt, gedruckt und verkauft hatten, wären gar nicht gesungen worden. Die liebe Jugend hatte Langeweile, wartete und passte, bis der Anfang von dem geschehen sollte, was nicht geschah. Es war eine grosse Holzhütte aufgestellt, daneben standen viele Zelte für die Kinder. Jedoch sassen die Erwachsenen drin und zechten. Die Kinder mussten den ganzen Nachmittag an der grossen Hitze in der Sonne braten. Auch über die Verpflegung sind noch Angaben vorhanden. Es wurde Folgendes aufgetragen:
«1. Ein Blättli mit Konfekt das zur Not den Boden kaum bedeckte. 2. Ein Stück Schinken so dünn geschnitten, dass man dadurch hätte lesen können und auch ein Blättli Salat, welches alle 2 Stunden von der Sonne durchgekocht wurde, nebst Wein mit Wasser vermischt und noch ein Fläschchen klares Brunnenwasser dazu das ebenfalls an der warmen Sonne zu kräftigem Tee destilliert worden ist und Brot das versteht sich. Das war nun alles! Die Kinder zogen abends hungrig und vom Schweiss durchdrungen wieder nach Hause! Alle Übungen in der Singkunst, die Vorübungen des Kadettencorps in militärischen Evolutionen, samt den mühsam erlernten kunstreichen olympischen Spielen und Luftsprüngen der übrigen Knaben waren vergebens gewesen, sie konnten ihre Kunstfertigkeit nicht zeigen und den gehofften Beifall nicht ernten. Wer hinaus lief in St. Jakobs Gefilden, um alle die durch gedruckte Zettel angekündigten Herrlichkeiten zu sehen, fand sich betrogen. Auf 1500 Franken waren die Kosten berechnet und niemand fand seine Rechnung besser dabei, als die, welche in der bretternen Hütte die Beine unterm Tisch hatte.»
Trotz dem zweifelhaften Erfolg des ersten Jugendfestes stellte die Obrigkeit für weitere Auflagen zwei Festspielplätze im Klingental zur Verfügung. Doch den Organisatoren ging der Schwung bald verloren, auch wenn 1838 begeistert vermerkt wurde:
«Jugendfeste im Schweizerlande werden fast in jedem Dörfchen einheimisch, und wo sie noch nicht sind, da werden sie Jahr für Jahr überall hingepflanzt. So kommt's dass man sie als einheimische Pflänzchen kennt und schätzt, wie Alpenrosen und Vergissmeinnicht».
Solche Äusserungen klingen fürwahr sehr patriotisch.
Das zweitgenannte Jugendfest folgte dann 17 Jahre später und dauerte 2 Tage. Genau genommen waren es im Jahre 1841 zwei Jugendfeste. Erstens wurde ein «Kinderfastnachtszug» veranstaltet, an welchem 800 Kinder teilnahmen. Vor diesem Zuge wurden Fahnen von sämtlichen Zünften und Gesellschaften getragen. Der Zug war in verschiedene Gruppen eingeteilt.
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1841 Neben dem «Kinderfastnachtszug» veranstaltete der «Verein zur Veranstaltung von Jugendfest...
Neben dem «Kinderfastnachtszug» veranstaltete der «Verein zur Veranstaltung von Jugendfesten» auch noch ein anderes Jugendfest. Dieses Fest fand am 5. und 6. Juli 1841 statt. Um 5 Uhr morgens erfolgte die Tagwacht durch Tambouren, Turner und das Kadettenkorps Basel. Diese Gruppierungen zogen durch die Strassen der Stadt. Morgens um 11 Uhr besammelten sich die Kinder in den Schulen und wurden anschliessend zum gemeinsamen Sammelplatz in das «Klingental» im Kleinbasel geführt. Der Umzug zog um 12 Uhr mittags zur Schützenmatte, wo anschliessend bis abends um 17 Uhr mit den Kindern gespielt wurde.
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1843 Im Jahre 1843, so wird berichtet, erfolgte durch die Allgemeine Jugendfest-Kommission der...
Im Jahre 1843, so wird berichtet, erfolgte durch die Allgemeine Jugendfest-Kommission der Kinderumzug ausnahmsweise zur Fasnachtszeit.
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1851 Am 13. Juli 1851 fand wiederum ein grosses Jugendfest statt. Dies wurde anlässlich der 350...
Am 13. Juli 1851 fand wiederum ein grosses Jugendfest statt. Dies wurde anlässlich der 350. Jahrfeier der Zugehörigkeit zur Schweizerischen Eidgenossenschaft organisiert. Damals beteiligten sich 1400 Kinder am Fest.
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1862 Im Jahre 1862 beginnt die Vereinsgeschichte des Jugendfestvereins Kleinbasel. Leider sind...
Im Jahre 1862 beginnt die Vereinsgeschichte des Jugendfestvereins Kleinbasel.
Leider sind über die Gründung des Vereins aus den Jahren 1862 bis 1874 keine Archivalien vorhanden, welche über das Vereinsleben Auskunft geben können.
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1875 Im Jahre 1875 war das grosse städtische Jugendfest, welches dem Frieden gewidmet war. Nebe...
Im Jahre 1875 war das grosse städtische Jugendfest, welches dem Frieden gewidmet war. Neben den anderen Jugendfestvereinen nahm auch der JFVK am Fest teil. Das Fest wurde aus Anlass des Sängerfestes organisiert. Total nahmen 5004 Kinder aus allen Stadtteilen teil. Die Kleinbasler hatten die Themen Jagd und Schifffahrt ausgewählt. Sie fuhren mit einem grossen Dreimaster mit gerafften Segeln im Umzug mit. Die Kinder wurden auf dem Petersplatz in der dortigen Festhalle verpflegt und gingen dann auf die Schützenmatte, wo gespielt und getanzt wurde.
Das Fest auf der Schützenmatte wurde wie folgt zitiert: «Die Knaben sprangen teils um die Wette, teils am Bock, zogen am Seil, machten Purzelbäume, kletterten an kahlen Mastbäumen hinauf, standen auf die Köpfe und dergleichen mehr. Der Preis für die beste Leistung war gewöhnlich ein Geldbeutel, ein Messer oder ein Federrohr (Federbüchse). Die Mädchen tanzten in fröhlicher Weise auf dem Rasen herum und wenn die Musik ertönte, entstand ein allgemeiner Tanz, ungesucht und unbefohlen. Eine gewaltige Zuschauermenge worunter namentlich viele Frauen, gab dem ganzen den Charakter eines Volksfestes. Ohne ruhmredig zu sein, darf behauptet werden, dass das von der Basler Jugend dargestellte Fest so mannigfaltig und schön war, dass selbst der griesgrämigste Stadtphilister seine Freude daran haben musste.»
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1896 Am Jugendfest im Jahre 1896 wurde für das Jugendfest und der damit verbundenen damaligen M...
Am Jugendfest im Jahre 1896 wurde für das Jugendfest und der damit verbundenen damaligen Milchspende für Kinder bedürftiger Familien im Kleinbasel gesammelt. Es war das Ziel, den Kindern über 4 Wochen während den Sommerferien Milch zu spenden. Verantwortlich für diese Aktion zeichnete der JFVK.
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1912 Ein weiteres städtisches Jugendfest wurde im Jahre 1912 organisiert. Das eidgenössische Tu...
Ein weiteres städtisches Jugendfest wurde im Jahre 1912 organisiert. Das eidgenössische Turnfest gab den Anstoss dazu. Der JFVK feierte in diesem Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum. Ein Novum war an diesem Fest, dass die Verständigung zwischen den einzelnen Umzugsgruppen mittels Trillerpfeife stattfand. Da man sich nicht wie heute über Funkkontakt verständigen konnte.
Akustisch:
- 3 lange Pfeifsignale = langsam gehen
- 3 kurze Pfeifsignale = schneller gehen
- 1 langes Pfeifsignal = anhalten
Optisch:
- Tafel senkrecht hochhalten = langsam gehen
- Tafel waagrecht schwenken = schneller gehen
- Tafel vorwärts schwenken = weitergehen
Welches Zeichen für Anhalten galt, wurde nicht aufgelistet.
Die Umzugsroute lautete wie folgt:
Start bei der Kaserne um 11 Uhr im Kleinbasel, weiter ging es durch die Webergasse, Unt. Rheingasse, Mittlere Brücke, Eisengasse, Marktplatz, Gerbergasse, Steinenberg, Aeschenvorstadt, Aeschengraben, Bahnhofplatz, Centralbahnstrasse, Viaduktstrasse, Steinenring, Arnold Böcklin-Strasse zum Festplatz auf die Schützenmatte. Der Zug traf um 12.30 Uhr auf der Schützenmatte ein.
Nach dem enorm langen Marsch durch die Stadt mussten die Kinder verpflegt werden und konnten erst danach mit dem Spielen beginnen. Jedes Quartier hatte seinen speziell abgegrenzten Spielplatz. Um 20 Uhr erfolgte dann das Aufstellen für den Rückmarsch.
Der Rückmarsch vom Festplatz erfolgte durch die Bundesstrasse, Schützenmattstrasse, Spalenvorstadt bis zur alten Gewerbeschule am Petersgraben.
Als die Kinder dieses grosse Programm hinter sich gebracht hatten, dürften sie müde, aber glücklich in das Bett gesunken sein und den Schlaf des «Gerechten» genossen haben.
Zu diesem Jugendfest wurde ein Faltblatt ausgegeben (Bild 2). Auf diesem wurden sämtliche Sektionen aufgelistet, welche am Umzug teilnahmen. Jeder Jugendfestverein hatte seine Gruppen, welche die Geschichte Basels widerspiegelten. Ebenso hatte jeder Verein seine sogenannte «Quartierfarbe». Mit dieser Massnahme konnten Kinder, welche im allgemeinen «Trubel» verloren gingen oder ihre Gruppe suchten, korrekt zugeordnet werden. Der Jugendfestverein Kleinbasel erhielt die Farbe Rot. Die verantwortlichen Begleiter jeder Gruppe trugen ein grosses Abzeichen (Bild 1), damit sie erkannt werden konnten.
In der ersten Gruppe der Kleinbasler befanden sich Rauraker und Raurakerinnen, ein Wagen mit Blockhaus, Fischer und Jäger.
Die zweite Gruppe bestand aus einer römischen Kohorte. In der nächsten Gruppe befanden sich Franken, Karl der Grosse mit Königin, fränkische Edeldamen und Ritter.
Eine weitere Gruppe beherbergte Rudolf von Habsburg, Elisabeth von Burgund, Ritter aus der Umgebung Basels, Gefolge, Habsburger und Reichstände sowie Reisige (Landsknechte), einen Wagen mit der Habsburg, Bürgermeister und Ratsherren, Bürger und Bürgerinnen von Kleinbasel.
Es folgte dann eine Gruppe der vier Jahreszeiten: Darin befand sich ein Wagen der Flora, der Ceres, der Diana und des Winters. Dazu kam noch der Kleinhüninger-Fischerwagen.
Am Schluss der Kleinbasler befand sich das Kleine Spiel. Dieses wurde zwar nicht speziell im Festprogramm aufgelistet, jedoch wurde es im gezeichneten Faltblatt erwähnt. Es ist der älteste Beweis, dass das Kleine Spiel bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts im JFVK seinen Platz hatte. Wann es jedoch das erste Mal mitmachte, konnte nicht ermittelt werden.
Der damalige Fest-Ehrenpräsident war Herr Regierungsrat Armin Stöcklin.
Präsident des Organisationskomitees war Herr August Jehle, Präsident des Jugendfestvereins Kleinbasel. An seiner Seite war Herr T. Levy, Präsident des Jugendfestvereins Steinen-Quartier, als Vize-Präsident tätig.
Jedes Mitglied des Organisationskomitees war Präsident eines Jugendfestvereins.
Die nachfolgend aufgelisteten Komitees wurden von folgenden Herren präsidiert:
- Finanzkomitee: Herr H. Jelzer
- Polizeikomitee: Herr Oberstlt. Heusser
- Wirtschaftskomitee: Herr Oskar Türke
- Unterhaltungskomitee: Herr J. Möschinger
- Bau- und Dekorationskomitee: Herr K. Leisinger, Bauinspektor Basel-Stadt
- Pressekomitee: Hauptmann Schulz
Dieses Jugendfest hat nachträglich im JFVK einiges an Kritik und viel Diskussionen hervorgerufen.
Vom Jugendfestverein Kleinbasel nahmen 2949 Kinder teil. Als Begleitung haben sich 155 Erwachsene verpflichtet. Am Fest nahmen total 8800 Kinder teil. Trotz grossem Erfolg wurde ein Defizit erwirtschaftet. Es folgte ein Streit zwischen dem Organisationskomitee und dem Wirt des Festzeltes. Aufgrund von Referenzen war dieser von Zürich zugezogen worden, da er bereits öfters solche Feste bewirtet hatte. Diverse Abmachungen zwischen den Organisatoren und den Lieferanten sowie auch dem Festzeltbesitzer wurden nicht eingehalten. Das Essen mit einer Zuteilung von einem halben Liter Wein kostete für Helfer Fr. 1.50, ohne Wein Fr. 1.10. Jedoch wurde teilweise das Essen ohne Fleisch und nur mit Sauce aufgetischt, oder es fehlte der Wein. Aufgrund dieser Tatsache wurden von den teilnehmenden Jugendfestvereinen pro Essen Fr. -.70 abgezogen, was die Organisatoren nicht goutierten. Es wurde heftig gestritten. Der Streit wurde bis ans Gericht gezogen. Es wurde noch überlegt, ob die Sache weitergezogen werden sollte. Äusserungen gingen sogar so weit, dass ein Weiterzug bis zum Bundesgericht in Betracht gezogen werden sollte. Schlussendlich siegte die Vernunft, da es aussichtslos war, diesen Streit zu gewinnen. Die Unstimmigkeiten endeten mit einem Vergleich, was für beide Seiten vernünftig war.
Der Verlust des JFVK betrug Fr. 2584.39, was zu damaligen Zeit ein enorm grosser Betrag war. Einen Teil davon trug dann das Allgemeine Budget. Wäre das nicht so geregelt worden, so wäre das Defizit noch höher ausgefallen. Andere Vereine erlitten das gleiche Schicksal und wurden ebenfalls unterstützt. Die Regierung der Stadt Basel beteiligte sich an den Unkosten. Trotz dem Defizit wurde für das Organisationskomitee, anlässlich der Abschlusssitzung, ein Essen im Spitz serviert. Dies war reichlich gestaltet. Trotz dem Finanzdebakel, oder vielleicht auch gerade darum, fiel dieses Essen sehr opulent aus.
Das Menü lautete wie folgt:
- Potage tortue (Schildkrötensuppe)
- Filet de colin au Chablis (Meerhecht an Chablis-Weisswein)
- Pommes nature (Salzkartoffeln)
- Roastbeef à la bouquetière (Roastbeef mit Gemüsegarnitur)
- Sauce madère (Madeira-Sauce)
- Poulet rôti (gebratenes Huhn)
- Salade (Salat)
- Glace à la vanille, Biscuits (Vanilleeis mit Biscuits)
Schick soll die Welt zugrunde gehen. So macht es den Eindruck, wenn das Menü genau betrachtet wird!
Es wurde nach diesem Fest eine Anfrage an die Jugendfestvereine gerichtet, ob Bereitschaft vorhanden wäre, wiederum ein solches gemeinsames Jugendfest zu gestalten. Diese Anfrage wurde von jedem Jugendfestverein dankend abgelehnt. In der Folge fanden die Jugendfeste wieder in den angestammten Quartieren statt.
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1913 Nach dem Jugendfest im Jahre 1913 wurde an der Generalversammlung durch ein Mitglied anger...
Nach dem Jugendfest im Jahre 1913 wurde an der Generalversammlung durch ein Mitglied angeregt, dass das Jugendfest eine andere Gestaltung erhalten sollte. Dieser Vorschlag fiel im Vorstand auf fruchtbaren Boden. Im darauffolgenden Jahr fand das Jugendfest erstmals am 1. August statt. Ab ca. 12.30 Uhr begab sich der Festzug durch das Kleinbasel in die «Lange Erlen». Die Kinder konnten sich unmittelbar beim Eingang auf einem eingerichteten Spielplatz vergnügen. Die Erwachsenen begaben sich in den Schatten beim Restaurant und überliessen ihre Kinder der Obhut der Betreuer.
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1915–1916 Wegen dem 1. Weltkrieg fand in den Jahren 1915, 1916 kein Jugendfest statt. Jedoch wurden...
Wegen dem 1. Weltkrieg fand in den Jahren 1915, 1916 kein Jugendfest statt. Jedoch wurden die Kinder in das Volkshaus zu einem Theater eingeladen.
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1917 Im Jahre 1917 wurde wiederum in der «Lange Erlen» das Jugendfest durchgeführt, offenbar wa...
Im Jahre 1917 wurde wiederum in der «Lange Erlen» das Jugendfest durchgeführt, offenbar war die Kriegssituation nicht mehr so gravierend. Es traten Kinderchöre auf, und einzelne Gruppen führten Reigen vor. Abends formierte sich der Umzug wieder und zog in die Kaserne zurück.
Wegen misslichen Gesundheitsverhältnissen konnte im Jahre 1918 kein Jugendfest durchgeführt werden. Es herrschte in Europa die «Spanische Grippe», welcher mindestens 25 Millionen Menschen zum Opfer fielen.
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1920 In den 1920er Jahren organisierte der JFVK zusätzlich zum Jugendfest auch Handarbeitskurse...
In den 1920er Jahren organisierte der JFVK zusätzlich zum Jugendfest auch Handarbeitskurse, welche rege besucht wurden.
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1934 Im Jahre 1934 nahm der JFVK an der Einweihung der Dreirosenbrücke teil. Von Grossbasler Se...
Im Jahre 1934 nahm der JFVK an der Einweihung der Dreirosenbrücke teil. Von Grossbasler Seite machte der Jugendfestverein St. Johann mit. Die beiden Jugendfestvereine trafen sich in der Mitte der Brücke. Bei diesem Anlass machte der Verein ein Defizit, welches in der Jahresabrechnung an der Generalversammlung 1935 ausgewiesen wurde. Darauf wurde beschlossen, dass solche Veranstaltungen besser überdacht werden sollten, bevor eine Teilnahme angestrebt wird.
Drei Helfer wurden per Einschreiben aufgefordert, dem Jugendfestverein und den Kindern an der Einweihung der Dreirosenbrücke fernzubleiben. Die Begründung lautete bei zwei Herren wegen übermässigem Alkoholkonsum und bei einer Frau wegen «Rauchens am Jugendfest».
Ein Kind verunglückte im Strassenverkehr relativ schwer und konnte am Jugendfest nicht mitmachen. Eine Abordnung des Vorstandes und einige kostümierte Kinder besuchten den «Pechvogel» im Spital. Sie überbrachten im Namen des gesamten Vorstandes ein Geschenk. Die Eltern des Kindes waren über diese Aufmerksamkeit hocherfreut.
Ebenfalls wird das Magazin, in welchem die Kostüme und übrigen Utensilien des Vereins gelagert wurden, vom Rest. Sonne an der Rheingasse nach dem neuen Domizil an die Utengasse 13, in das Haus «zum Silberberg», gezügelt. Das Lokal an der Rheingasse war teilweise durch einen Brand beschädigt worden.
Herr Jakob Bräuning gibt sein Amt als Präsident ab und wird Ehrenpräsident. Die Präsidentschaft des Vereins übernimmt Herr August Raulf.
Im gleichen Jahr wird eine Frauenkomission gegründet, welche sich um die Herstellung und den Unterhalt der Kostüme kümmert.
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1935 Das eidgenössische Sängerfest wurde im Jahre 1935 in Basel durchgeführt. An diesem Fest na...
Das eidgenössische Sängerfest wurde im Jahre 1935 in Basel durchgeführt. An diesem Fest nahm der JFVK nach reiflicher Überlegung ebenfalls teil. Offensichtlich war die Teilnahme ohne ein Defizit über die Bühne gegangen. Jedenfalls ist in den Archivalien davon nicht die Rede. Durch den Verein wurde im gleichen Jahr eine Autocarfahrt nach Rothenfluh organisiert. Ca. 80 Personen nahmen an dieser Fahrt teil. Im Hotel «Hirschen» wurde das Mittagessen eingenommen. Anschliessend war der Nachmittag durch Aufführungen bereichert worden.
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1936 Anlässlich des Eidgenössischen Trachtenfestes im Jahre 1936 wurde wiederum durch alle Juge...
Anlässlich des Eidgenössischen Trachtenfestes im Jahre 1936 wurde wiederum durch alle Jugendfestvereine ein gesamtes Jugendfest durchgeführt. In 17 Gruppen zogen die festbegeisterten Kinder vom Münsterplatz zur Mustermesse. Beim «Käppelijoch» wartete das «Kleine Spiel» des JFVK und fügte sich zu aller Freude in den Zug ein. In der Mustermessehalle 6 wartete eine kräftige leibliche Stärkung auf die Kinder. Der Nachmittag wurde in einzelnen Gruppen mit Spielen verbracht.
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1937 Zum Anlass des 75-Jahr-Jubiläums des Vereins, im Jahre 1937, stiftete die Frauenkommission... 📷 4
Zum Anlass des 75-Jahr-Jubiläums des Vereins, im Jahre 1937, stiftete die Frauenkommission eine Fahne. Als Taufpate der Fahne amtierte die Knabenmusik Basel. Mit Stolz trug der Fähnrich die neue Fahne an vorderster Front im Umzug mit (Bild 6). Ein Erfolg war an diesem Jugendfest die Anzahl der Kinder. Nahmen doch 1280 Kinder teil.
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1942 Im Kriegsjahr 1942 wurde zur Freude der Kinder und der Bevölkerung wieder ein Jugendfest i... 📷 8
Im Kriegsjahr 1942 wurde zur Freude der Kinder und der Bevölkerung wieder ein Jugendfest in gewohntem Rahmen abgehalten. Jedoch mussten für die Verpflegung Verpflegungsmarken beim Kriegswirtschaftsamt beantragt werden. Die Kinder wurden zweimal verpflegt. Einmal mit Tee und «Weggli», zum zweiten Mal mit einem «Klöpfer», Brot und Tee. Erfreulicherweise ergab die Schlussabrechnung einen Gewinn von Fr. 700.-. Von diesem Betrag wurden Fr. 500.- bei der Kantonalbank zinstragend angelegt. Fr. 30.- wurden von den restlichen Fr. 200.- an die «Schnurebegge» als Honorar für die Teilnahme am Jugendfest bezahlt. Der Rest wurde auf das Postcheckkonto überwiesen.
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1943 Gleich wie im Vorjahr resultierte in der Schlussabrechnung des Jahres 1943 ein Vermögenszu... 📷 7
Gleich wie im Vorjahr resultierte in der Schlussabrechnung des Jahres 1943 ein Vermögenszuwachs von Fr. 516.26.
An der Generalversammlung wird in diesem Jahr bekannt gegeben, dass diverse Utensilien sowie Akten «verlegt» wurden und nicht mehr aufgefunden werden können. Dieser Umstand erzeugte einige Erregung diverser Gemüter. Nachdem einzelne Vereinsmitglieder ihrer Verärgerung Luft gemacht hatten, beruhigte sich die Situation, und es wurde dringlich darauf hingewiesen, dass vermehrt aufgepasst werden sollte. Dieses «Verlegen» hat vermutlich auch dazu beigetragen, dass diverse Akten vergangener Jahre nicht mehr auffindbar sind.
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1944 Obwohl rings um die Schweiz im Jahre 1944 der Krieg tobte, konnte der JFVK ein Jugendfest... 📷 8
Obwohl rings um die Schweiz im Jahre 1944 der Krieg tobte, konnte der JFVK ein Jugendfest durchführen. Der Entscheid wurde durch die Entscheidung des Kriegswirtschaftsamts unterstützt, welches zusicherte, dass der Verein wiederum Zuteilungscoupons für die Verpflegung der Kinder erhalten werde. Im gleichen Jahr wurde der JFVK Mitglied im Erlenverein.
Der JFVK nimmt mit einer Trachtengruppe und anderen Jugendfestvereinen an der 500-Jahr-Feier der Schlacht bei St. Jakob teil.
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1945 Im Kriegsjahr 1945 wurde die Durchführung eines Jugendfestes durch den Vorstand reiflich ü... 📷 8
Im Kriegsjahr 1945 wurde die Durchführung eines Jugendfestes durch den Vorstand reiflich überlegt.
Es wurde Folgendes entschieden. Sollte sich die Kriegssituation verschlechtern, so würde man auf ein Jugendfest verzichten. Ausschlaggebend zu einem solchen Entscheid war auch ein Entscheid des Kriegswirtschaftsamtes, ob Verpflegungscoupons ausgegeben werden oder nicht. Da jedoch alles in positiven Sinne erfolgte, stand einer Durchführung des Jugendfestes nichts im Wege.
Die finanzielle Seite war etwas prekär. So wurde wie in vergangenen Jahren eine Quartiersammlung durchgeführt. An der Generalversammlung wurde dem Einzüger ein Tramabonnement zugestanden.
Leider konnte wegen Regenwetter das Jugendfest nicht in üblicher Art und Weise durchgeführt werden. Das Volkshaus war an diesem Tage besetzt, so dass in den Saal des Restaurants «Greifenbräu» Horburg ausgewichen werden musste. Dieser Umstand wirkte sich jedoch nicht negativ auf das Jugendfest aus.
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1946 Der Vorstand einigte sich im Jahr 1946 darauf, dass bei schlechtem Wetter das Jugendfest i... 📷 8
Der Vorstand einigte sich im Jahr 1946 darauf, dass bei schlechtem Wetter das Jugendfest in einer MUBA-Halle abgehalten werden soll. Eine dementsprechende Anfrage an die MUBA-Direktion erfolgte umgehend. Die Direktion lud zu einer Hallenbesichtigung ein, und durch die Messeleitung wurde folgendes Angebot gemacht:
Die Halle kann gratis benützt werden, jedoch muss diese «besenrein» verlassen werden. Dieses Angebot wurde durch den JFVK erfreut angenommen.
Tatsächlich war der Wettergott dem Jugendfest nicht gut gesinnt, und der Festbetrieb musste in die MUBA-Halle verlegt werden. Dieser Umstand gab Aufschluss darüber, dass das Fest in der MUBA-Halle besser organisiert und durchgeführt werden kann als im Volkshaussaal. Oder in der Greifenbräu Horburg.
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1947 Für das Jugendfest im darauffolgenden Jahr machte die MUBA folgende Offerte: «Sollte wegen... 📷 8
Für das Jugendfest im darauffolgenden Jahr machte die MUBA folgende Offerte: «Sollte wegen misslichen Wetterverhältnissen das Jugendfest unter Dach durchgeführt werden, so könnte die Halle wieder benützt werden. Jedoch diesmal gegen eine Gebühr von Fr. 50.-.»
Da das Wetter am Tag des Festes jedoch mit strahlendem Sonnenschein brillierte, musste die Offerte der MUBA nicht in Anspruch genommen werden.
Das Polizeidepartement kürzte in diesem Jahr die Dauer der Quartiersammlung von 3 auf 2 Monate. Erstmals wird in einem Sitzungsprotokoll erwähnt, dass die Kinder des Waisenhauses auch zum Mitmachen eingeladen wurden. Wie viel ein Kind aus dem Waisenhaus als Teilnehmer bezahlen musste, wird nicht erwähnt.
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1948 Im Protokoll der Generalversammlung von 1948 wird auch der Eintritt von Herrn Wilhelm Bitt... 📷 10
Im Protokoll der Generalversammlung von 1948 wird auch der Eintritt von Herrn Wilhelm Bitterli, im Kleinbasel bekannt als legendärer «Söm Bitterli», erwähnt. Söm wird später Ehrenpräsident des Vereins. Er hielt dem Verein bis zu seinem Tode die Treue.
1948 ist auch das Geburtsjahr des «Glaibasler Jugendfestliedes».
’s Glaibasler Jugedfeschtlied
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Drei E, drei E, die muesch am Jugendfeschtli gseh, Drei E, drei E, die muesch halt aifach gseh! Die tanze jetze ihre Gruess, dass ’s Härz im Lyb aim lache mues! Drei E, drei E, die muesch halt aifach gseh. Drei E, drei E, die muesch halt aifach gseh!
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Der Häre ho, dr Häre ha, dasch unsre wyfe wilde Ma, der Häre ho, der Häre ha, dasch unsre wilde Ma! Me gseht em’s scho vo wytem a, dass är au zimftig «würzle» ka, der Häre ho, der Häre ha, do tanzt er jo grad a! Der Häre ho, der Häre ha, do tanzt er jo grad a!
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Der Vogel Gryff, der Vogel Gryff tanzt mit sym Stägge, stäggestyff, der Vogel Gryff, der Vogel Gryff tanzt mit sym Stägge styff. Me gsehts däm stolze Vogel a, dass niemerds ihn go düümle ka, der Vogel Gryff, der Vogel Gryff tanzt stolz und stäggestyff! Der Vogel Gryff, der Vogel Gryff tanzt stolz und stäggestyff!
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Und unsrem Lai, und unsrem Lai, däm juggt’s und zuggt’s in baide Bai. Jä unsrem Lai, jä unsrem Lai, däm juggt’s in baide Bai! Bi däm isch alles Tempramänt, das juggt und zuggt und nimmt kai Aend. Jä unsrem Lai, jä unsrem Lai, däm stäggt’s in baide Bai! Jä unsrem Lai, jä unsrem Lai, däm stäggt’s in baide Bai!
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Im Ueli, Tambour, Bannerher kunnt mängmol ’s Volk vor Fraid in d’Quer, im Ueli, Tambour, Bannerher kunnt ’s Volk vor Fraid in d’Quer. Wenn’s Kässli tschättret, ’s Banner waajt, der Altfrangg d’Rhythme anedraajt. So jublesch: «Das sin die drei E, die mues men aifach gseh!» So jublesch: «Das sin die drei E, die mues men aifach gseh!»
Eine Neuerung war auch der Adjutant des Zugchefs. Dieser war mit dem Fahrrad unterwegs. Dieses Amt übernahm der spätere Ehrenpräsident Carl Stortz.
Im Umzug wurden erstmals auch Ziegen mitgeführt (Bild 24).
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1949 Im darauffolgenden Jahr wurde das Jugendfestlied uraufgeführt. Sr. Oberin des Kath. Waisen...
Im darauffolgenden Jahr wurde das Jugendfestlied uraufgeführt. Sr. Oberin des Kath. Waisenhauses Lindenberg studierte mit den Kindern das Lied ein.
An der Generalversammlung wurde Härenvorgesetzter, Herr Rud. Moser, 3 E Horstbesitzer, als Ehrenmitglied in den Jugendfestverein aufgenommen.
In diesem Jahr wird erstmals erwähnt, dass an die teilnehmenden Vereine eine Entschädigung bezahlt wurde. Es waren dies: Die Fasnachtscliguen Schnurebegge Fr. 30.-, VKB Fr. 20.-, Ammans Junioren Fr. 20.-, für die Samariter Fr. 20.- und der Fuhrmann Hr. Nussbaumer ebenfalls Fr. 20.-.
Der Jugendfestverein beteiligte sich auch in diesem Jahr am St. Jakobsfest vom 26. August 1949.
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1950 Das Jahr 1950 brachte innerhalb des Vereins einige Bewegung. Der seit 15 Jahren im Vorstan... 📷 5
Das Jahr 1950 brachte innerhalb des Vereins einige Bewegung.
Der seit 15 Jahren im Vorstand in verschiedenen Chargen Tätige, Herr Cristian Naef, gab unwiderruflich seine Demission bekannt. Als Nachfolger wird Herr Hans Bitterli, Vater von Willy (Söm) Bitterli, gewählt. Herr Naef wird zum Dank für seine Arbeit zum Ehrenmitglied ernannt.
Ein Antrag des Sekretärs zielte auf eine neue Vervielfältigungsmaschine. Dieser Antrag wurde beanstandet, da eine neue Maschine Fr. 250.- kosten würde. Nach längerer Diskussion siegte jedoch die Vernunft, da die vielen Reparaturen an der alten Maschine in der vergangenen Zeit teurer zu stehen kamen als eine Neuanschaffung.
Eine weitere Aufregung provozierte die Tatsache, dass im Materialdepot eine Mäuse- und Rattenplage herrschte. Aus diesem Grunde forderte der Materialverwalter, man solle Giftweizen anschaffen, damit man der Plage Herr werden könne. Dieser Antrag wurde nach einer emotionalen Diskussion angenommen.
Wegen misslichen Wetterverhältnissen wurde das Jugendfest in der Baslerhalle der MUBA abgehalten. Die Kinder, welche am Jugendfest teilnahmen, bekamen eine Gratisfilmvorführung im Kino Palace. Die Vorführung wurde vom Kinobesitzer, Herrn Walch, gesponsert.
Am 26. November wurde das erste Mal eine «Niggi-Näggi-Feier» abgehalten. Diese fand im damaligen Rest. Greifen an der Greifengasse statt. Im Protokoll an der darauffolgenden Vorstandssitzung wurde hervorgehoben, dass ein besonders ungezogener Knabe vom «Niggi-Näggi» eine Tracht Rutenprügel auf der Bühne bekam. Die Feier war ein grosser Erfolg, so dass der Vorstand beschloss, dieses Fest die nächsten Jahre weiter zu organisieren.
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1951 An der Generalversammlung des Jahres 1951 stellte sich heraus, dass der Kostümfundus des V...
An der Generalversammlung des Jahres 1951 stellte sich heraus, dass der Kostümfundus des Vereins auf ca. 600 Kostüme angestiegen war. Eine für die heutige Zeit unvorstellbare Anzahl. Der Verein zügelte in diesem Jahr das Materialmagazin von der Utengasse in das Claraschulhaus.
Am 24. Juni fand das Jugendfest statt. Um 6.30 Uhr war die sogenannte Tagwache. Das Kleine Spiel sowie Tambouren einzelner Jungen Garden zogen durchs Kleinbasel und warben für das Jugendfest. Heute wird der «Propagandamarsch» am Samstag vor dem Jugendfestsonntag durchgeführt. Jedoch nur vom «Kleinen Spiel». Am Jugendfest nahmen ca. 700 Kinder teil. Somit hatte der Verein ein Kostümproblem. Viele Kinder machten am Jugendfest ohne Kostüm mit.
An der 450-Jahr-Feier, an welcher am 13. Juni die Zugehörigkeit des Kantons Basel-Stadt zur Eidgenossenschaft gefeiert wurde, machte eine Gruppe kostümierter Kinder des JFVK mit. Eine weitere «Niggi-Näggi-Feier» wurde im Dezember im Cafe Spitz durchgeführt. Diesmal brauchte der «Niggi-Näggi» die Rute jedoch nicht.
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1953 1953 wurden an der Generalversammlung zwei Anträge gestellt. Der Erste warf die Frage auf,...
1953 wurden an der Generalversammlung zwei Anträge gestellt. Der Erste warf die Frage auf, ob nicht eine Veteranengruppe gegründet werden könne. Dieser Antrag wurde mit der Begründung abgewiesen, dass man ein Verein für die Jugend sei und für die Jugend existiere. Ein zweiter Antrag lautete dahingehend, eine Gesangssektion zu gründen. Der Vorstand klärte innerhalb des Vereins ab, wie man sich dazu stellen würde. Auch dieser Antrag wurde gemäss Abklärungen wegen mangelndem Interesse verworfen. Am Jugendfest in diesem Jahr wurde erstmals ein Langschiff mitgeführt. Dieses Langschiff wurde zur Tradition, denn das Schiff ist heute noch ein Bestandteil des Umzuges. Auf ihm können die kleinsten Teilnehmer geschützt mitfahren und am Umzug teilnehmen.
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1954 Eine Neuerung erfuhr das Jugendfest im Jahre 1954. Der Präsident, Herr Hans Bitterli, lag...
Eine Neuerung erfuhr das Jugendfest im Jahre 1954. Der Präsident, Herr Hans Bitterli, lag am Tag des Jugendfestes mit Fieber im Bett. Es wurde ein Pendeldienst durch einen, Zitat: «Meldefahrer» zu ihm nach Hause eingerichtet. Am Nachmittag hielt er es zu Hause nicht mehr aus und begab sich zum Festplatz in die «Lange Erlen». Welcher Umstand ihn dazu getrieben hat, ist in den Archivalien nicht erwähnt.
An der «Niggi-Näggi-Feier» bekamen die Kinder Spielsachen, welche zum Teil von Mitgliedern gestiftet wurden.
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1955 1955 gibt Herr Hans Bitterli wegen Krankheit seinen Rücktritt bekannt. Nachfolger wird Viz...
1955 gibt Herr Hans Bitterli wegen Krankheit seinen Rücktritt bekannt. Nachfolger wird Vize-Präsident, Herr Hans Nielsen. Da in diesem Jahr die St. Alban-Brücke eingeweiht wurde, ist das Jugendfest mit dieser Einweihungsfeier zusammengelegt worden.
Die Kinder besammelten sich um 13 Uhr in der Kaserne. Es war folgende Route festgelegt: Webergasse, Rheingasse, Lindenberg, Riehentorstrasse, Ob. Rheinweg, Schaffhauserrheinweg, Stachelrain, Peter Rot-Strasse, Grenzacherstrasse, St. Alban-Brücke und dann im Kontermarsch zurück über die Brücke ins Kleinbasel. In der Mitte der Brücke wartete das Kleine Spiel auf die Rückkehr der Kleinbasler Kinder und fügte sich dann wieder in den Zug ein. Im Solitudepark bekamen die Kinder ihre erste Verpflegung. Wegen schlechter Witterung begaben sie sich in die MUBA, um dort zu spielen. Am Umzug wurde das erste Mal der neue Wagen mit dem Riehentor mitgeführt. Er ersetzte den ausgedienten «Sammelwagen».
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1956 An der Generalversammlung 1956 wurde der Antrag gestellt, dass die Postmusik ebenfalls im...
An der Generalversammlung 1956 wurde der Antrag gestellt, dass die Postmusik ebenfalls im Wechsel mit der Knabenmusik teilnehmen soll. Am letzten Jugendfest wurde durch die Knabenmusik das Umzugstempo verzögert, was viele Teilnehmer verärgerte. Dem Vorhalt entgegnete die Knabenmusik wie folgt, Zitat: «Wir sind eine Präsentationsmusik und keine Marschmusik!» Ebenfalls sollte sich die Knabenmusik beim Einmarsch in den Solitudepark auf die dortige Bühne begeben und einige Musikstücke spielen. Dies wurde ebenfalls nicht befolgt. Nach dem Fest verlangte zudem der Präsident zu den bereits bezahlten Fr. 200.- weitere Fr. 100.-. Die Generalversammlung beschloss, dass eine andere Musik engagiert werden soll.
Für das Jugendfest wurde gemäss Auftrag der Generalversammlung eine andere Musik gesucht. Man wurde bei der Postmusik fündig. Das Honorar bestand aus Fr. 200.- und für jedes mitwirkende Mitglied 2 Flaschen Bier mit Wurst und Brot. Der Knabenmusik wurde in Bezug auf diese Änderung schriftlich Mitteilung gemacht.
Erstmals wird durch den Verein die Tombola selbst organisiert. In den vergangenen Jahren war dies jeweils die Knabenmusik, welche die Tombola unterhielt. So bekam die «Postmusik» noch zusätzlich Geld in ihre Kasse. Für die Tombola wurden 500 Stk. Blumenstöcke von der Gärtnerei Breitenstein in Riehen bezogen. Es wurden 6000 Lose bestellt. Der Lospreis war Fr. —.30. Es wurde ebenfalls beschlossen, in diesem Jahr den Kindern kein Geschenk zu übergeben. Die allgemeine Meinung bestand darin, dass wenn die Kinder bereits gut verpflegt würden, so soll dies reichen. Das Geld, das dadurch eingespart wird, soll in den Kostümfonds fliessen.
Das neue Kostüm der «Wettsteinfigur» (Bild 33) wird fotografiert. Jeder Spender, welcher mehr als Fr. 20.- spendete, bekam eine Foto vom «neuen Wettstein».
Das Jugendfest wird in der neuen MUBA-Halle abgehalten. Durch den Erlenverein wird nachgefragt, warum in diesem Jahr das Jugendfest nicht in der «Lange Erlen» abgehalten worden sei! Es wird dem Erlenverein anlässlich einer speziell anberaumten Sitzung mitgeteilt, dass wir endlich auf unsere finanzielle Lage aufpassen müssten und nicht Geld für die Benützung der Spielmatte und übrige unnötige Unkosten ausgeben sollten. Durch den Präsidenten, Herrn Hans Nielsen, wurde mitgeteilt, es habe sich herausgestellt, dass die MUBA die beste Einnahmequelle sei und in Zukunft diese Variante berücksichtigt würde. Diese Meinung wurde auch durch den Reinerlös vom Jugendfest bestätigt. Dieser betrug Fr. 1658.- (Bild 34).
An der Vorstandssitzung vom 25. Oktober wird beschlossen, eine vereinseigene Zeitung herauszugeben. Redaktion: Herr Hans Nielsen, Druck und Herausgabe: Herr Kornel Rössler. Die Nr. 1 der Zeitung erschien Ende Oktober 1956.
Die «Niggi-Näggi-Feier» wurde in diesem Jahr nicht abgehalten. Es gab Einwände gegen die Feier, und es wurde der Antrag gestellt, die Ungarnkinder zu berücksichtigen, welche beim Ungarnaufstand zu Schaden gekommen sind. Die abgehaltene Abstimmung entschied sich mit 7 zu 3 Stimmen für die Ungarnkinder. Aufgrund dieses Entscheides wurden Fr. 320.- an das «Ratsstübli» überwiesen.
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1957 Im darauffolgenden Jahr wurde nochmals der Antrag gestellt, das Jugendfest in der «Lange E...
Im darauffolgenden Jahr wurde nochmals der Antrag gestellt, das Jugendfest in der «Lange Erlen» abzuhalten. Eine erneute Abstimmung der Generalversammlung lautete jedoch überwiegend für die Mustermesse.
Der im vergangenen Jahr beschlossene Entscheid, eine Zeitung herauszugeben, wurde nochmals stark unterstützt, und es wurde entschieden, die Zeitung vierteljährlich erscheinen zu lassen. Leider ist im Archiv kein Exemplar dieser Zeitung abgelegt. Somit kann auch nicht eruiert werden, welchen Inhalt diese Zeitung hatte.
Erstmals wird am Jugendfest ein Kasperlitheater aufgestellt.
An der «Niggi-Näggi-Feier» im Rest. «Altes Warteck» wurde den Kindern ein Klausensack geschenkt. Es hatten sich 39 Kinder angemeldet. Um nicht in Verlegenheit zu geraten, wurden 50 Säcke vorbereitet. Dafür bestellte der Vorstand: 5 kg Erdnüsse, ca. 1000 Stk. Dörrkastanien, 50 Äpfel, 180 Stk. Feigen, 100 Stk. Mandarinen, 50 Tafeln Schokolade und 50 «Grättimannen». Beim Wirt des Rest. «Altes Warteck» wurden 20 Liter Kakao zubereitet. Zur Unterhaltung der Kinder wurden ein Film gezeigt und ein Kasperlitheater aufgeführt.
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1960 Im Jahre 1960 stand wiederum ein «Zügeln» vom Claraschulhaus in das Bläsischulhaus an. Die...
Im Jahre 1960 stand wiederum ein «Zügeln» vom Claraschulhaus in das Bläsischulhaus an. Die Begründung war, dass Differenzen mit dem Schulhausabwart entstanden waren, welche nicht beigelegt werden konnten.
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1962 An der Vorstandssitzung nach dem Jugendfest 1962 wurde vom Kassier Folgendes bemängelt: «E...
An der Vorstandssitzung nach dem Jugendfest 1962 wurde vom Kassier Folgendes bemängelt:
«Es wurden als Bhaltis für die Kinder ein Zolliabo (gültig 1 Monat) abgegeben. Die Kosten pro Abo beliefen sich auf Fr. 5.-. Bei der Schlussabrechnung wurde festgestellt, dass 47 Abonnemente zuviel ausgegeben wurden, was einen Verlust von Fr. 235.- ausmachte.»
Offensichtlich waren da, wie in der heutigen Zeit, «Profiteure» am Werk. Am Jugendfest machten 500 Kinder mit.
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1963 Die Kinder, welche am Jugendfest mitmachten, durften als Überraschung eine Schifffahrt von...
Die Kinder, welche am Jugendfest mitmachten, durften als Überraschung eine Schifffahrt von Basel nach Kembs und zurück geniessen.
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1964 In diesem Jahre organisierte der Jugendfestverein eine Zirkusvorstellung zu einem Spezialp...
In diesem Jahre organisierte der Jugendfestverein eine Zirkusvorstellung zu einem Spezialpreis von Fr. 5.-. Um dafür Reklame zu machen, trat ein Clown des Zirkus Knie am Jugendfest auf. Der Bhaltis war diesmal ein Zolliabo. Nun wurde aber genauer kontrolliert, und dies bewährte sich, da keine Differenz bei der Abrechnung entstand.
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1965 Im Jahre 1965 kam eine Diskussion auf, ob der Festplatz nicht an einem anderen Standort ei...
Im Jahre 1965 kam eine Diskussion auf, ob der Festplatz nicht an einem anderen Standort eingerichtet werden könne. Es wurde die Horburgmatte in die Diskussion eingebracht. Nach längerem Hin und Her wurde beschlossen, in Zukunft den Festplatz auf der Horburgmatte anzulegen.
Eine Änderung des Bhaltis bestand darin, dass den Kindern ein Abonnement für Basels Gartenbäder abgegeben wurde.
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1966 Das nächstfolgende Jugendfest fand dann auf der Horburgmatte statt. Sollte am Jugendfestta...
Das nächstfolgende Jugendfest fand dann auf der Horburgmatte statt. Sollte am Jugendfesttag schlechtes Wetter sein, so bestand die Offerte der CIBA, ihr dortiges Parkhaus zu benützen. Jedoch war am Jugendfesttag sonniges Wetter, und es zeigte sich, dass der neue Ort für das Jugendfest optimal gewählt war. In den folgenden Jahren wurde an diesem Festplatz festgehalten.
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1968 Im Jahre 1968 wird auf der Horburgmatte eine Hütte aufgestellt. In dieser wurden das Mater...
Im Jahre 1968 wird auf der Horburgmatte eine Hütte aufgestellt. In dieser wurden das Material und die Requisiten des Vereins gelagert. Leider erzeugte diese Hütte bei der Pro Juventute, welche den angrenzenden Robispielplatz betrieb, viel Unstimmigkeit. Es kam zum Streit zwischen dem Platzwart der Pro Juventute und dem Materialverwalter des JFVK. Dieser Streit führte zur Demission des Materialverwalters.
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1970 Im Jahre 1970 wurde die Hütte auf der Horburgmatte mit Bewilligung des Erziehungsdeparteme...
Im Jahre 1970 wurde die Hütte auf der Horburgmatte mit Bewilligung des Erziehungsdepartementes vergrössert. Durch die Firma CIBA wurde ein Teewagen für die Kinder zur Verfügung gestellt.
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1974 An der Generalversammlung 1974 demissionierte Willy (Söm) Bitterli als Präsident. Vize-Prä...
An der Generalversammlung 1974 demissionierte Willy (Söm) Bitterli als Präsident. Vize-Präsident Carl Stortz wird einstimmig zum Präsidenten gewählt. Vize-Präsident wird Franz Poletto, ein ebenfalls verdientes und bekanntes Mitglied des JFVK.
Es wird in diesem Jahr eine Altpapiersammlung durchgeführt, um Geld in die Kasse zu generieren. Diese war jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Von der Firma Lottner wurde lange keine Abrechnung vorgelegt. Auf mehrmaliges Nachfragen bekam man die Antwort, dass der Erlös bescheiden gewesen sei. Wie gross dieser Erlös jedoch war, konnte aus den Unterlagen nicht ermittelt werden.
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1975 Der Bhaltis im Jahre 1975 gab zu vereinzelter Kritik Anlass. Es wurde ein Roulettespiel ab...
Der Bhaltis im Jahre 1975 gab zu vereinzelter Kritik Anlass. Es wurde ein Roulettespiel abgegeben. Die Einwände lauteten dahingehend, dass mit solchen Glücksspielen die Kinder zu Spielern erzogen würden. Diese Kritik war jedoch vereinzelt und konnte vom Vorstand entkräftet werden.
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1976 Die Situation mit dem Leiter des Robinsonspielplatzes eskaliert im Jahre 1976. Der Präside...
Die Situation mit dem Leiter des Robinsonspielplatzes eskaliert im Jahre 1976. Der Präsident, Herr Carl Stortz, verfasst ein scharfes Schreiben an die Pro Juventute. Es fand darauf eine Aussprache statt, welche auf die Zeit keinen Erfolg brachte. Das Jugendfest wurde jedoch unbesehen der Vorkommnisse auf der Horburgmatte durchgeführt. Die Kinder bekamen ein T-Shirt als Bhaltis. Erstmals wird im Protokoll der legendäre «Pot-au-feu» erwähnt. Die Suppe wurde in diesem Jahr von Frau Griesbaum, Rest. «Wiesental», geliefert. Im Laufe der Zeit wurde dieser «Pot-au-feu» zur unabdingbaren Tradition. In den folgenden Jahren lieferte die Suppe Erich Fringeli, damaliger Wirt des Hotels Rheinfelderhof.
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1977 1977 war ein Jahr, in welchem der JFVK arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Materialh...
1977 war ein Jahr, in welchem der JFVK arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Materialhütte im Horburgpark wurde durch Brandstiftung vernichtet. Sämtliches Material und diverse Utensilien sind verbrannt. Die Täterschaft konnte nicht eruiert werden. Die wildesten Gerüchte zirkulierten. Es wurde von Racheakten und sonstigen Verdächtigungen geredet. Handfeste Beweise konnten jedoch nicht angeführt werden. Leider waren von den Utensilien keine Bilder und Zeichnungen vorhanden. Oder nur mangelhafte Unterlagen, welche nicht das enthielten, um die Requisiten getreu nachzubilden. Durch die Versicherung wurde ein Teil des Schadens übernommen.
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1978 Die neue Hütte wird im Jahr 1978 neben dem Robinsonspielplatz aufgestellt. Das Areal wird...
Die neue Hütte wird im Jahr 1978 neben dem Robinsonspielplatz aufgestellt. Das Areal wird vom Erziehungs- und Baudepartement zur Verfügung gestellt.
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1979 Mit der Leitung des Robinsonspielplatzes entstehen im Jahre 1979 erneut Schwierigkeiten. D...
Mit der Leitung des Robinsonspielplatzes entstehen im Jahre 1979 erneut Schwierigkeiten. Diese hat den Stacheldrahtzaun zerschnitten, welcher angebracht wurde, damit die Kinder nicht auf das Dach der Materialhütte steigen konnten. So wurde versucht, Unfälle zu vermeiden. Offensichtlich hat das der Spielplatzleitung nicht gefallen. Der Streit eskalierte von neuem.
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1980 Bei der Eröffnung der «Grün 80» in Münchenstein vereinigten sich die Jugendfestvereine Bas...
Bei der Eröffnung der «Grün 80» in Münchenstein vereinigten sich die Jugendfestvereine Basels und wurden in die Festlichkeiten mit einbezogen. Ein stattlicher Umzug zog durch die Gartenanlagen, und die Kinder spielten anschliessend auf dem Schänzliareal.
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1981 Das Jahr 1981 brachte dem Verein wiederum Unannehmlichkeiten. In die Materialhütte auf der...
Das Jahr 1981 brachte dem Verein wiederum Unannehmlichkeiten. In die Materialhütte auf der Horburgmatte wurde eingebrochen. Es wurden einige Utensilien und Getränke gestohlen. Auch sind wiederum Stimmen laut geworden, welche Vermutungen über die Täterschaft äusserten. Jedoch konnten keine Beweise herangeschafft werden. Die Schadenhöhe ist nicht bekannt. Hingegen ist in einem Protokoll erwähnt, dass die Versicherung Fr. 1000.- an den Schaden bezahlte. Für das Jugendfest musste eine andere Musik engagiert werden. Da die Postmusik ihr Honorar von Fr. 500.- auf satte Fr. 1500.- erhöhte, konnte dieser Betrag nicht mehr bezahlt werden. Als Ersatz wurde der Handharmonika Club Riehen verpflichtet. Dieser spielte ohne Gage nur gegen Ausrichtung der Verpflegung und Getränke. Das Angebot wurde im Vorstand freudig angenommen.
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1982 1982 wurde das Nebendach der Materialhütte erweitert. Sonstige bauliche Änderungen wurden...
1982 wurde das Nebendach der Materialhütte erweitert. Sonstige bauliche Änderungen wurden ebenfalls vorgenommen. Die Christoph Merian Stiftung beteiligt sich mit Fr. 15’000.- an den Umbauarbeiten.
An der Generalversammlung wird der Mitgliederbeitrag von Fr. 5.- auf Fr. 10.- erhöht.
Beim Aufstellen des Umzuges ist die ganze Schar von einem heftigen Gewitter überrascht worden. Die Kinder konnten kurzerhand in die Reithalle der Kaserne verbracht werden, wo sie geschützt waren. Durch die Polizei werden unbürokratisch 2 BVB-Busse organisiert, welche die Kinder zur Horburgmatte verbrachten. Die Kosten dafür beliefen sich auf Fr. 810.-. Der Verein bekam einen Rabatt von 50%. Als die Kinder auf der Horburgmatte ankamen, besserte sich das Wetter wieder, und der Spielbetrieb konnte seinen Anfang nehmen.
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1985 Im Jahre 1985 wird das Jugendfest mit dem von den Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels org...
Im Jahre 1985 wird das Jugendfest mit dem von den Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels organisierten «Vogel Gryff Marsch» zusammengelegt. Das Fest findet auf dem Sandgrubenareal, neben dem dortigen Schulhaus, statt. Dorthin wurde ausgewichen, weil rund um den Horburgpark ein Radrennen stattfand und der Park aus diesem Grunde nicht zugänglich war.
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1987 Zum 125-Jahr-Jubiläum des Vereins im Jahre 1987 wurden spezielle Anstrengungen unternommen...
Zum 125-Jahr-Jubiläum des Vereins im Jahre 1987 wurden spezielle Anstrengungen unternommen. Für die Kinder wurde im Kasernenhof ein Super-Spielplatz eingerichtet, und für die Verpflegung wurde in besonderer Art und Weise gesorgt. Es wurde ein Buffet à discrétion nach dem Motto «Schlaraffenland» für die Kinder aufgestellt. Dieses war den ganzen Tag zugänglich. Es gab vom Popcorn über Pommes frites mit Ketchup, Hamburger, Würstli, Schnitzel, Weggli bis zu Glace und anderen Süssigkeiten; so viel die Kinder wollten. Zudem war neben den üblichen Spielen auch ein Karussell vorhanden. Es gab aber auch Vorführungen in vielfältiger Art.
Ein prächtiger Jubiläumsumzug zog durch das Kleinbasel. Jeder Jugendfestverein nahm mit einer Delegation am Fest teil. Im Zug befanden sich 7 Junge Garden, die Knabenmusik sowie die Swiss Mariners.
Die Kasse konnte einen Zuwachs von Fr. 13’236.60 verzeichnen. Der Kontostand war somit dank «Lord Gizzknäpper» (Zitat), Kassier Carli Rupp, auf ein Total von Fr. 112’147.66 angewachsen.
Als Bhaltis wurde jedem teilnehmenden Kind ein Badetuch geschenkt.
Ebenso wurde der amtierende Vorstand zu einem Essen im Rest. «Rheinkeller» eingeladen. Das Menü sah wie folgt aus (Originaltext):
- Gmischti Daigwaare aneme Gritterseesli (gemischte Teigwaren an Kräutersauce)
- Fischkrepfli mit Bachgräbsesosse (Fischgnocchi an Bachkrebssauce)
- Droggeriis (Trockenreis)
- Nisslisalat mit Ai (Feldsalat mit Ei)
- Schwynsrugge anere Schwümmlisosse (Schweinsrücken an Pilzsauce)
- Härdammi [?] wie us em Maxim’s (Kartoffeln wie aus dem Maxim)
- Allergattigs Gmies (gemischtes Gemüse)
- Vacheringlasse 125 Joor JFVK (Vacherineis 125 Jahre JFVK)
Dazu gab es Rot- und Weisswein sowie Kaffee mit Schnaps.
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1989 An der Generalversammlung 1989 tritt der amtierende Präsident Carl Stortz nach 15 Jahren A...
An der Generalversammlung 1989 tritt der amtierende Präsident Carl Stortz nach 15 Jahren Amtszeit zurück. Als Nachfolger wird Dr. Claude Beranek gewählt. Der scheidende Präsident wird einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.
Der neue Präsident bekommt gleich im ersten Jahr eine Aufgabe, welche doch einiges an Organisation erforderte, denn die Materialhütte wird in diesem Jahr renoviert. Ebenso wird der Estrich im Bläsischulhaus umgebaut.
Am Jugendfest wurden ein «Billig Jakob-Stand» aufgebaut und alte Bhaltis zu einem bescheidenen Preis verkauft. Dieser Stand fand grossen Anklang.
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1991 Eine Kindergruppe konnte 1991 in Zürich mit anderen Jugendfestvereinen aus Basel am «Sechs...
Eine Kindergruppe konnte 1991 in Zürich mit anderen Jugendfestvereinen aus Basel am «Sechseläuten-Kinderumzug» teilnehmen.
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1995 1995 sollte das letzte Jugendfest auf der Horburgmatte stattfinden. Im darauffolgenden Jah...
1995 sollte das letzte Jugendfest auf der Horburgmatte stattfinden. Im darauffolgenden Jahr war bereits die Nordtangente in der Horburgstrasse im Bau. Somit konnte der Umzug nicht über die Baustelle geführt werden. Das Jugendfest musste jedoch in diesem Jahr wegen Regenwetter abgesagt werden, weil die Kinder im Parkhaus der CIBA nicht spielen konnten. Bei der Kostümrückgabe wurde das Geld zurückerstattet. Dazu wurde ein Begleitbrief vom Vorstand, welcher die Sachlage begründete, abgegeben.
Gemäss Statuten wurde das Jugendfest ab diesem Jahr umbenannt und wird in Zukunft Kinderfest heissen. Der Vorstand erhofft sich, dass diese Änderung mehr Kinder an das Fest bringen wird.
Ebenso wollte man den Umzug neu um 11 Uhr starten, und seit langem hatte man die Knabenmusik wieder engagiert. Doch kam es wegen der Absage nicht zu einem Platzkonzert.
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1996 Das Kinderfest wird erstmals im Jahre 1996 im Bürgerlichen Waisenhaus (Karthause) durchgef...
Das Kinderfest wird erstmals im Jahre 1996 im Bürgerlichen Waisenhaus (Karthause) durchgeführt. Jedoch war auch diesmal der Wettergott dazwischengefahren, und der Umzug fand nicht statt. Wegen dem Regenwetter wurde nur im reduzierten Masse ein Spielbetrieb aufrechterhalten, da viele Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden. Dadurch wurde natürlich wiederum ein Verlust eingefahren. An der Generalversammlung wird beschlossen, dass das Helferessen nicht mehr ausgerichtet wird. Die Helfer bekommen den gleichen Bhaltis wie die Kinder und werden auch am Mittag verpflegt.
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1997 Die Generalversammlung beschloss 1997 einstimmig, in Zukunft im Waisenhaus das Kinderfest...
Die Generalversammlung beschloss 1997 einstimmig, in Zukunft im Waisenhaus das Kinderfest abzuhalten, entsprechende Bewilligungen vorausgesetzt. Gemäss Einverständnis des Erziehungsdepartementes wurde es darauf möglich, das Fest im Waisenhaus durchzuführen.
Doch auch an diesem Tag herrschte schlechtes Wetter, und es konnte nur ein reduzierter Festbetrieb organisiert werden. Die Kinder wurden im Saal des Waisenhauses mit Spielen beschäftigt.
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1998 An einer Vorstandssitzung im Jahre 1998 wird festgehalten, dass im letzten Jahr mit grosse...
An einer Vorstandssitzung im Jahre 1998 wird festgehalten, dass im letzten Jahr mit grosser Flexibilität gehandelt worden sei. Der reduzierte Festbetrieb war den Umständen entsprechend gut.
Ein Antrag des Materialverwalters lautete 1998 dahingehend, dass die Materialhütte nach alten «Ladenhütern» durchforscht und Sachen, welche nicht mehr gebraucht werden können, entsorgt werden sollten. Diesem Antrag wird entsprochen, ebenso wird hinter der Hütte aufgeräumt.
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1999 Im Jahre 1999 konnte der Kinderumzug zum fünften Mal wegen schlechtem Wetter nicht durchge...
Im Jahre 1999 konnte der Kinderumzug zum fünften Mal wegen schlechtem Wetter nicht durchgeführt werden. Die Kinder spielten wiederum im Saal des Waisenhauses. Es resultierte aus den Festeinnahmen ein Verlust von Fr. 6000.-. Um noch etwas finanzielle Mittel zu erlangen, wurden die Blumen verkauft. So konnte ein wenig Geld in die lädierte Kasse gespült werden. Zum ersten Mal trat die «Mittwochs-Band» am Nachmittag im Waisenhaus auf. Dieser Auftritt hat einen dermassen grossen Erfolg gezeitigt, dass bereits für die nächsten Jahre ein Platz im Programm reserviert wurde.
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2000 Das Kinderfest 2000 war wiederum wegen nicht optimalem Wetter beeinträchtigt. Der Umzug fa...
Das Kinderfest 2000 war wiederum wegen nicht optimalem Wetter beeinträchtigt. Der Umzug fand in reduziertem Masse statt. Da jedoch der Saal des Waisenhauses zum Spielen benützt werden konnte und auch draussen im Hof einige Spiele abgehalten werden konnten, war der Schaden nicht so gross. Seit längerer Zeit waren wieder Clowns am Werk, welche die Kinder unterhielten. Den Clowns war bei den Kindern ein grosser Erfolg beschieden.
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2001 Das Kinderfest im Jahre 2001 wurde im Waisenhaus abgehalten. In Anbetracht der Kulisse und...
Das Kinderfest im Jahre 2001 wurde im Waisenhaus abgehalten. In Anbetracht der Kulisse und vom Platzangebot her war dies der optimale Ort. Es bestand die Absicht, das Fest in Zukunft immer im Waisenhaus abzuhalten, was mit einem Vertrag mit dem Erziehungsdepartement besiegelt werden konnte.
Der Umzug zog diesmal bei schönem Wetter durch das Kleinbasel. Auf der Claramatte wurde ein Halt eingeschaltet.
Durch die «Mittwochs-Band» sowie das Trio Pietro Rothen wurden die Festgäste musikalisch unterhalten. Die Kinder konnten sich ungestört ihrem Spiel widmen. Als Bhaltis wird den Kindern ein Rucksack abgegeben.
Es liefen bereits Verhandlungen und Vorbereitungen für den Umzug in den Estrich des Waisenhauses. Dieser wurde dem Verein zugesichert, da das Material- und Kostümmagazin im Bläsischulhaus verlassen werden musste.
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2002 An der Generalversammlung 2002 trat der amtierende Präsident Dr. Claude Beranek von seinem...
An der Generalversammlung 2002 trat der amtierende Präsident Dr. Claude Beranek von seinem Präsidentenamt zurück, welches er seit 1989 innehatte. Als neuer Präsident wird Andre Stohler einstimmig gewählt.
In diesem Jahr wurde auch der Umzug des Magazins vom Bläsischulhaus nach dem Waisenhaus durchgeführt. Aus diesem Grunde wurde die Kostümausgabe im Bläsischulhaus vollzogen, die Rückgabe jedoch erfolgte im Waisenhaus. Das übrige Material wird in der Folge im Laufe des Jahres transportiert, so dass am Ende des Jahres der Estrich des Bläsischulhauses geräumt war.
Dem Kinderumzug und dem ganzen Kinderfest war ein herrliches Wetter beschieden, was natürlich allen Besuchern gefallen hat. Der Vorstand des Vereins organisiert am Claramattenfest einen Kinderparcours, auf welchem die Kinder ihre Geschicklichkeit zeigen konnten.
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2003 Der abgetretene Präsident Claude Beranek stand ihm ein Jahr zur Seite. Ebenso konnte an di...
Der abgetretene Präsident Claude Beranek stand ihm ein Jahr zur Seite. Ebenso konnte an dieser Generalversammlung bekanntgegeben werden, dass der Umzug des Magazins vom Bläsischulhaus in das Waisenhaus vollzogen wird und somit das Waisenhaus unsere neue Jugendfestverein-Heimat wird. Für die Einrichtung des Magazins wurde vom Lotteriefonds ein Betrag von Fr. 10’000.- gespendet. Die Kostüme und das Büromaterial können somit sauber in Kästen versorgt werden. Am Freitag vor der Herbstmesse wurde dann das neue Materialmagazin im Estrich des Waisenhauses offiziell eingeweiht.
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2004 Das Jahr 2004 bringt für den Verein wiederum Veränderungen. Das eingerichtete Materialmaga...
Das Jahr 2004 bringt für den Verein wiederum Veränderungen. Das eingerichtete Materialmagazin im Estrich des Waisenhauses wird mit dem Material von der Horburghütte belegt. Die Materialhütte auf der Horburgmatte wird gründlich gereinigt. Das dort deponierte Break (Kutsche) konnte für Fr. 200.- verkauft werden, da es seit Jahren nicht mehr gebraucht wurde und renovationsbedürftig war. Der ebenfalls nicht mehr gebrauchte Tischtennistisch wurde an die Pfadi verschenkt.
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2005 In der Mitte des Jahres 2005 wurde der Vertrag für die Benützung des Dachbodens im Waisenh...
In der Mitte des Jahres 2005 wurde der Vertrag für die Benützung des Dachbodens im Waisenhaus unterzeichnet.
Im September organisierten Charly Zeindler und Daniel Ineichen das traditionelle Jugendfest-Präsidenten-Essen, was ein grosser Erfolg wurde. Als Highlight in diesem Jahr wurde die langjährige Kostümverwalterin des Jugendfestvereins Kleinbasel, Frau Sonya Scalabrini, für ihre Jugendarbeit und ihr Engagement für die Jugend mit dem «Kistlibryys» des Bürgerlichen Waisenhauses geehrt.
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2006 Im Jahre 2006 wurde im Vorstand eine Aufsplittung der Ressorts Umzug und Sekretariat vorge...
Im Jahre 2006 wurde im Vorstand eine Aufsplittung der Ressorts Umzug und Sekretariat vorgenommen. Diese zwei Ressorts wurden von Frau Denise Rudin verwaltet. Gemäss Generalversammlung wurde neu das Sekretariat an Frau Esther Trachsel übertragen. Das Ressort Umzug und Spielnachmittag blieb noch einige Zeit vakant. Der Vorstand wurde jedoch kurz nach der Generalversammlung in der Person von Frau Ursula Baumgartner fündig, sie wurde angefragt, ob sie das Ressort Umzug und Spielnachmittag übernehmen wolle. Sie stimmte zu und übernahm ad interim das Amt als Verantwortliche.
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2007 Im Jahre 2007 wurde die Generalversammlung für einmal in der Leuenstube des Cafe Spitz dur...
Im Jahre 2007 wurde die Generalversammlung für einmal in der Leuenstube des Cafe Spitz durchgeführt, da einige Unstimmigkeiten im langjährigen Versammlungsort, Rest. «Rebhaus», bestanden. An dieser Versammlung wurde das Amt der Ressortverantwortlichen Umzug und Spielnachmittag in der Person von Frau U. Baumgartner geregelt, und Frau Baumgartner wurde durch die Versammlung regelgerecht in das Amt gewählt.
Frau Sonya Scalabrini demissionierte in diesem Jahr nach 18 langen Jahren als Kostümverwalterin. Ihren Platz nahm Frau D. Ineichen ein.
Als Dank, dass für die Vorstandssitzungen die Klause des Wasserfahrvereins Horburg benutzt werden darf, beantragte der Vorstand die Passivmitgliedschaft im Wasserfahrverein. Der Jugendfestverein wurde an der nächsten Generalversammlung des Wasserfahrvereins als Passivmitglied aufgenommen.
Durch den Vorstand wurde beschlossen, überzählige «Bhaltis» aus vergangenen Jahren an verschiedene Kinderinstitutionen im In- und Ausland zu verschenken. Was bei den Beschenkten grosse Freude auslöste.
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2008 Als Novum wurde im Jahre 2008 die Website des Jugendfestvereins aufgeschaltet. Mit diesem...
Als Novum wurde im Jahre 2008 die Website des Jugendfestvereins aufgeschaltet. Mit diesem Medium hat sich der Jugendfestverein Kleinbasel in das moderne Zeitalter eingeschaltet und verfügt über ein modernes Informations- und Kommunikationsmittel.
In diesem Jahr wurde ebenfalls die Hütte im Horburgpark am 1. Juni den «Robi-Spiel-Aktionen» abgetreten. Seit diesem Datum hielt der Vereinsvorstand seine Sitzungen in der Klause des WFV (Wasserfahrverein) Horburg ab, in welchem der Jugendfestverein ja Passivmitglied ist und freundschaftliche Beziehungen pflegt.
Aufgrund der Fussball-Europameisterschaft in diesem Jahr musste das gewohnte Datum für das Kinderfest um ein Wochenende verschoben werden. Die Stadt Basel war von den holländischen Fans überschwemmt. Zudem hätte das gewohnte Datum dem Kinderfest ein nasses Wochenende beschert. Jedoch eine Woche später war prächtiges Sommerwetter, und das Kinderfest fand bei sonnigem Wetter statt. Ein wenig Unstimmigkeit unter den Rauchern erzeugte das strikte Rauchverbot im Waisenhausareal.
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2009 Gemäss Äusserungen des Präsidenten an der Generalversammlung vom Jahre 2009 kann die Versa...
Gemäss Äusserungen des Präsidenten an der Generalversammlung vom Jahre 2009 kann die Versammlung wieder mit gutem Gewissen im Rest. «Rebhaus» abgehalten werden, da die Unstimmigkeiten zum Guten geändert werden konnten und der neue Wirt sich voll und ganz mit dem Restaurant identifiziert und das Restaurant wieder als «Traditions-Beiz» empfohlen werden kann.
In diesem Jahr wurde beschlossen, ein OK zu gründen, welches sich um das Jubiläumsjahr 2012 kümmert. Im Jahre 2012 wird der Jugendfestverein 150 Jahre alt, und das Kleine Vogel Gryff Spiel darf auf 100 Jahre Bestehen zurückblicken. Die ersten Sitzungen fanden bereits statt.
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2010 Wie in jedem Jahr brachte auch das Jahr 2010 für die Vorbereitung des Jugendfestes viel Ar...
Wie in jedem Jahr brachte auch das Jahr 2010 für die Vorbereitung des Jugendfestes viel Arbeit mit sich.
Sämtliche Jugendfestvereine Basels wurden, zum Dank für ihr Engagement im Jugendbereich, im Dezember von Herrn Regierungsrat Dr. Christoph Eymann zu einem Apero ins Rathaus eingeladen. Die Zusammenarbeit mit den Behörden funktionierte seit jeher reibungslos.
Im Oktober durfte das Kleine Spiel offiziell das Kleinbasel an der OLMA in St. Gallen vertreten. Der Kanton Basel-Stadt war mit den Kantonen Jura und Basel-Landschaft Gastkanton in St. Gallen.
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2011 Im Jahre 2011 kollidierte das Kinderfest mit dem Fest der Kirchgemeinde St. Theodor. Die K...
Im Jahre 2011 kollidierte das Kinderfest mit dem Fest der Kirchgemeinde St. Theodor. Die Kirchgemeinde benutzte den Theodorskirchplatz für das Fest. Der Vorstand des Jugendfestvereins klärte mit den Verantwortlichen der Kirchgemeinde die Situation. In gegenseitigem Einvernehmen entstand die Bereitschaft zum gegenseitigen Besuch der beiden Feste.
Am Samstag vor dem Kinderfest fand wie gewohnt der Propagandamarsch des Kleinen Spiels statt. Eine Neuerung war ein Stand zwei Wochen vor dem Kinderfest auf dem Claraplatz. Dieser diente dazu, das Kinderfest im Kleinbasel etwas bekannter zu machen. Leider brachte der Aufwand nicht den erhofften Erfolg. Offensichtlich braucht es noch ein paar Änderungen. Das Kinderfest war jedoch ein Erfolg beim Publikum. Dennoch überlegte sich der Vorstand auch in diesem Bereich einige Änderungen.
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2012 Betreffend Jubiläumsjugendfest 2012 hat sich das OK geeinigt, das Jubiläum auf der Clarama...
Betreffend Jubiläumsjugendfest 2012 hat sich das OK geeinigt, das Jubiläum auf der Claramatte abzuhalten, da sich an diesem Ort bereits die Infrastruktur zum Teil anbietet und das Festgelände zentraler liegt als das Waisenhaus und der Theodorskirchplatz, welche vorgängig als Festgelände in Betracht gezogen wurden.
100 Jahre Kleines Vogel Gryff Spiel
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Das Kleine Spiel des Jugendfestvereins Kleinbasel (in der Folge auch Spiel genannt) wird i...
Das Kleine Spiel des Jugendfestvereins Kleinbasel (in der Folge auch Spiel genannt) wird in Archivalien das erste Mal im Jahre 1912 als eigenständige Institution innerhalb des Vereins dokumentiert. Bereits im Jahre 1875 wurde ein gemeinsames Jugendfest der Basler Jugend durchgeführt. Auf einem Bild aus diesem Jahre werden der Wild Maa, der Leu und der Vogel Gryff dargestellt. Im Bild ist auch der Kleinbasler Brückenkopf der Mittleren Brücke zu sehen. Es ist jedoch nicht dokumentiert, ob das Spiel bereits zu diesem Zeitpunkt existierte. Vermutlich diente die Darstellung der Drei Ehrenzeichen als Bilddekoration, da das Kleinbasler Motto des betreffenden Jugendfestes der Schifffahrt und Jagd gewidmet war.
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1912 Im Jahre 1912 hingegen existiert eine Dokumentation über das damalige Jugendfest, in welch...
Im Jahre 1912 hingegen existiert eine Dokumentation über das damalige Jugendfest, in welcher das Spiel explizit aufgeführt ist. 1912 wurde vom Autor als Gründungsjahr des Spiels genommen, da es als sicher gilt, dass das Kleinbasel neben anderen Darstellungen durch das Spiel repräsentiert wurde.
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1936 1936, anlässlich des Eidgenössischen Trachtenfestes, wurde wiederum durch alle Jugendfestv...
1936, anlässlich des Eidgenössischen Trachtenfestes, wurde wiederum durch alle Jugendfestvereine ein gesamtes Jugendfest durchgeführt. In 17 Gruppen zogen die festbegeisterten Kinder vom Münsterplatz zur Mustermesse. Beim «Käppelijoch» wartete das Spiel des JFVK und fügte sich zu aller Freude in den Zug ein.
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1939 1939 trat das Spiel an den Festlichkeiten der Verbreiterung der Wettsteinbrücke auf.
1939 trat das Spiel an den Festlichkeiten der Verbreiterung der Wettsteinbrücke auf.
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1943 Im Jahre 1943 wurde durch den zuständigen Materialverwalter des Vereins der Generalversamm...
Im Jahre 1943 wurde durch den zuständigen Materialverwalter des Vereins der Generalversammlung mitgeteilt, dass diverse Akten «verlegt» wurden und unauffindbar wären. Dies dürfte auch der Grund sein, dass über das Spiel betreff Gründung und den vergangenen Jahren keine Unterlagen mehr vorhanden sind.
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1951 Nun folgten einige Jahre ohne Aufzeichnungen. Im Protokoll des Vorstandes vom 5. Januar 19...
Nun folgten einige Jahre ohne Aufzeichnungen. Im Protokoll des Vorstandes vom 5. Januar 1951 wird dann wiederum erwähnt, dass festgestellt wurde, dass die Kostümierung des Spiels verschiedene Mängel aufwies. Es drängte sich eine Neukostümierung auf. Ein Herr Pisana erklärte sich bereit, die ersten Vorkehrungen zu treffen. Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, dass Herr Pisana wieder in hochherziger Weise einen Teil der Kosten für die letztjährigen Anschaffungen des Vereins in stillschweigender Art übernommen hatte.
Im gleichen Jahr erhielt das Spiel neue Kostüme, welche im Kaufhaus «zur Rheinbrücke», heute MANOR, ausgestellt wurden.
Ab den 50er Jahren wurden mit dem Spiel die einzelnen Tänze eingeübt. Dazu stellten sich Mitglieder des Spiels der Drei Ehrengesellschaften zur Verfügung. Vor allem engagierte sich Herr Willy «Söm» Bitterli in dieser Sache. Willy Bitterli tanzte im Grossen Spiel den Wilden Mann und den Vogel Gryff und bekleidete im Spiel des Jugendfestvereins das Amt des Spielchefs. Also war er die geeignete Person für diese Aufgabe. Für das Spiel wurde ab 1976 eine gemeinsame Probe mit dem Vogel Gryff Spiel der Drei Ehrengesellschaften eingeführt. Dies ist natürlich für die Knaben jeweils ein «Highlight». Die gemeinsame Probe wurde vom damaligen Spielchef der Drei Ehrengesellschaften ins Leben gerufen.
Am Samstag vor dem Jugendfest findet jeweils ein Propagandamarsch durch das Kleinbasel statt. Anlässlich dieses Umganges kommen Prominente, verdiente Kleinbasler sowie Freunde des Jugendfestvereins in den Genuss eines Tanzes der kleinen Drei Ehrenzeichen.
Der amtierende Spielchef des Spiels ist für die Ausbildung der Spielmitglieder verantwortlich. Das heisst, dass dieses Amt von einer kompetenten Person ausgeübt werden sollte.
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1956 Am 23. Oktober 1956 konnte das Spiel in Airolo an der Einweihung der neuen SBB-Lok «Basel»...
Am 23. Oktober 1956 konnte das Spiel in Airolo an der Einweihung der neuen SBB-Lok «Basel» teilnehmen. Die Einladung erfolgte durch Herrn Regierungsrat Zschokke.
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1957 Im Jahre 1957 erhielt das Spiel von der damaligen CIBA das Material zur Herstellung eines...
Im Jahre 1957 erhielt das Spiel von der damaligen CIBA das Material zur Herstellung eines Vogel Gryff-Kopfes gratis zur Verfügung gestellt.
Es wurde an einer Vorstandssitzung beschlossen, in Zukunft die Kostüme des Spiels nicht mehr auszuleihen. Weder gratis noch zu einem Unkostenpreis. Dieser Beschluss wurde eisern eingehalten, und es ist heute immer noch so, dass bei einem Auftritt nur die Inhaber der betreffenden Chargen oder deren Stellvertreter in Aktion treten. Nur eine Ausleihung der Kostüme ist nicht möglich.
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1970 Das Spiel trat im Jahre 1970 am Wurzengraber Kämmerli-Herrenabend auf. Dieser Auftritt lös...
Das Spiel trat im Jahre 1970 am Wurzengraber Kämmerli-Herrenabend auf. Dieser Auftritt löste helle Begeisterung aus.
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1978 Im Jahre 1978 bekam das Spiel komplett neue Kostüme. Die Kostüme wurden durch die 3 Banken...
Im Jahre 1978 bekam das Spiel komplett neue Kostüme. Die Kostüme wurden durch die 3 Banken Schweiz. Bankverein, Schweiz. Kreditanstalt und Schweiz. Bankgesellschaft zu gleichen Teilen getragen.
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1985 Im Jahre 1985 begab sich das Spiel am 9. September anlässlich des «Basler Tages» nach Laus...
Im Jahre 1985 begab sich das Spiel am 9. September anlässlich des «Basler Tages» nach Lausanne an den «Comptoir Suisse».
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1991 1991 ist ein Jahr, welches wiederum den Kindern des Spiels ein besonderes Erlebnis brachte...
1991 ist ein Jahr, welches wiederum den Kindern des Spiels ein besonderes Erlebnis brachte. Sie nahmen an der 700-Jahr-Feier der Schweiz. Eidgenossenschaft in Brunnen teil.
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1992 Das Spiel hat mit einem Auftritt an der Regio-Tour 1992 brilliert. Der Vorstand organisier...
Das Spiel hat mit einem Auftritt an der Regio-Tour 1992 brilliert. Der Vorstand organisierte anlässlich der Tour einen Kindernachmittag auf der Claramatte.
Ebenso konnte am Kinderspital-Fest das Spiel manchem Besucher eine Freude bereiten.
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2003 Ab dem Jahre 2003 wurden Jahresberichte über das Spiel erstellt. Diese verfasst jeweils de...
Ab dem Jahre 2003 wurden Jahresberichte über das Spiel erstellt. Diese verfasst jeweils der amtierende Spielchef. Mit dieser Neuerung sind in Zukunft die Tätigkeiten besser dokumentiert.
Am Propagandamarsch vor dem Kinderfest 2003 konnte das Spiel einen ganz besonderen Auftritt beim Wasserfahrverein Horburg verzeichnen. Beim Kleinen Klingental bestieg der kleine «Wild Maa» mit den Bannherren vom Rebhaus und Hären sowie den Tambouren der genannten Gesellschaften ein Langschiff (Bild 51). Unter Böllerschüssen fuhr er dann zum Festplatz des Wasserfahrvereins Horburg beim Kleinbasler Brückenkopf der Johanniterbrücke. Der «Vogel Gryff» mit seinem Bannerherrn und Tambour ging zu Fuss auf gleicher Höhe mit dem Langschiff in Begleitung des «Leu» zum Festplatz. Dieser Auftritt erzeugte ein enormes Aufsehen, und die Uelikässeli klingelten in erfreulicher Weise.
Ende August machte das Spiel einen Ausflug nach Zürich und besuchte den Fussballmatch GC-FCB. Vorgängig wurde das Fussballstadion St. Jakob besichtigt, und anschliessend genossen die Spielmitglieder in der Hattrick Sport-Bar ein Spaghetti-Mittagessen.
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2004 Das Jahr 2004 war ein Jahr einzigartiger Auftritte. In diesem Jahr feierte die Ehrengesell...
Das Jahr 2004 war ein Jahr einzigartiger Auftritte.
In diesem Jahr feierte die Ehrengesellschaft zum Rebhaus ihren 700. Geburtstag. Das Spiel kam an diesem Anlass zu Ehren und führte an der Spitze des Festzuges die Gäste von der Theodorskirche zum Gesellschaftshaus an der Riehentorstrasse.
Anlässlich der Eröffnungsfeier des Demenzzentrums «dandelion» im April brillierte das Spiel mit einem perfekten Auftritt und präsentierte sich vorzüglich vor den geladenen Gästen.
Im Mai stand ein Auftritt an einem Grossanlass des Freimaurerordens im grossen Festsaal der Messe CH an. Der Auftritt war ablaufmässig gleich wie am Gryffemähli.
Am 5. Juni wurde die neue Dreirosenbrücke eingeweiht. Die Einweihung wurde mit einem Original-Brückentanz gekrönt. Natürlich, wie es sich gehört, mit dem Rücken gegen das Grossbasel.
Das Kinderfest fand am 20. Juni statt.
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2005 Im Jahr 2005 konnte es der Spielchef Charly Zeindler ruhiger angehen. Gab es doch nur drei...
Im Jahr 2005 konnte es der Spielchef Charly Zeindler ruhiger angehen.
Gab es doch nur drei offizielle Auftritte. Die ersten am Propagandamarsch und am Kinderfest.
Im September folgte ein Auftritt beim traditionellen Essen der Jugendfestverein-Präsidenten Basels.
Im Oktober präsentierte sich das Spiel beim «Schryyberbott» der «Zunft- und Gesellschafts-Schryyber» (Zunft- und Gesellschaftsschreiber).
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2006 Das Jahr 2006 war für das Spiel ein weiteres Jahr, mit zwei aussergewöhnlichen Auftritten....
Das Jahr 2006 war für das Spiel ein weiteres Jahr, mit zwei aussergewöhnlichen Auftritten.
Am 9. April war die Eröffnung des Rest. «Rebhaus». Das Spiel präsentierte sich vor den neuen Wirtsleuten sowie vor dem versammelten Bedienungs- und Küchenpersonal. Der speziell überreichte Wild Maa-Öpfel (Wild Mann-Apfel) brachte leider nicht so viel Glück, wie er sollte; erste Anzeichen hätte man beim fast auseinander fallenden Bauchkranz des Wild Maa erkennen sollen, doch das hatte niemand gemerkt und realisiert, oder aber eben zu spät. Die Wirtsleute zogen sich leider nach ca. 1½ Jahren wieder zurück, und die Suche nach einem neuen Wirt begann.
Am 10. Juni war der Jugendfest-Propagandamarsch durchs Kleinbasel. Höhepunkt war die einmalige Verschiebung ans Allmendfest mit dem «Badwannenträmli» (offener Tram-Anhänger) ab Claraplatz und wieder retour bis zur Mustermesse. Da leuchteten nicht nur Kinderaugen; viele wollten bei der luftigen Fahrt mit Trommelklang dabei sein. Ein gelungener Zvierihalt mit einem lustigen, einmaligen Tanz des Leu, welcher Heinz Käppeli den Hut wegschnappte.
Der 11. Juni war der Tag des Kinderfestes mit Umzug durchs Kleinbasel. Wie jedes Jahr durfte das Spiel stolz den Umzug durchs Kleinbasel anführen. Es verlief alles reibungslos. Mit einer Ausnahme: Der Wilde Mann verschwand kurzfristig auf eigenen Wegen, kurz vor der Präsidentenreverenz, aus dem Waisenhaus. Er verfolgte einen Knaben, der ihn neckte, über den Theodorskirchplatz. Nach kurzfristiger Suche war die Aufregung vorbei, da der Ausreisser gefunden wurde.
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2007 Das Jahr 2007 war ein Jahr mit einem Höhepunkt: Am 31. März konnte sich das Spiel an der S...
Das Jahr 2007 war ein Jahr mit einem Höhepunkt: Am 31. März konnte sich das Spiel an der Schiffstaufe beim Wasserfahrverein Horburg präsentieren. Vom Magazin im Waisenhaus begab sich das Spiel im Kostüm via Pulverturm am Oberen Rheinweg zur Münsterfähre. Von dort fuhr der Wild Maa mit zwei Tambouren und zwei Bannerherren mit dem Schiff zum Kleinen Klingental. Von dort ging es zu Fuss zum Festplatz des Wasserfahrvereins Horburg. Auf dem Festplatz wurden drei Langschiffe auf die Namen Vogel Gryff, Leu und Wild Maa getauft. Jedem Schiff wurde nach der Taufe von den drei Ehrenzeichen die Reverenz erwiesen.
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2008 Das Jahr 2008 brachte bereits am Anfang eine Überraschung. Das Spiel erhielt drei neue Hol...
Das Jahr 2008 brachte bereits am Anfang eine Überraschung. Das Spiel erhielt drei neue Holztrommeln. Dank der grosszügigen Unterstützung der männlichen Mitglieder der Familie Ammann, der Firma Schlebach AG sowie dem Künstler Marcel Vogt. Die Firma Vogt Service druckte eine spezielle Einladung. Das Wirteehepaar Füeg vom Cafe Spitz organisierte einen reichhaltigen Apero. Nach dem Apero begab sich die Gesellschaft unter Trommelklang in den Schalander des Rest. «Zum alten Warteck». Die Fasnachtsgesellschaft Olympia hatte dort zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum einen Anlass. Das Spiel gratulierte mit diesem Auftritt zum Jubiläum. Am 31. Mai war der Propagandamarsch durchs Kleinbasel mit einem kleinen medizinischen Problem konfrontiert. Die Neubesetzung des Tambours brachte diesem zwei blutige Fersen. Mit Pflastern und dem Austausch der Schuhe konnte der Schaden jedoch behoben werden. Während des Propagandamarsches in diesem Jahr musste der Wild Maa seine Tanne mit Unterstützung vom «Bläsitörli-Wirt» verteidigen. Die Tanne wurde von einem unbekannten Mann intensiv begutachtet. Der Wirt wurde aufmerksam, da der Unbekannte die Tanne mitnehmen wollte. Der Wirt Martin Elsener fragte den Mann, was er wolle. Auf seine Frage die Antwort: «Dies spezielles schönes Baum. Kann ich gebrauchen». Er musste sich fast körperlich um die Tanne wehren. Am nächsten Tag fand das Kinderfest mit Umzug durch das Kleinbasel statt.
Am 8. September hatte das Spiel seinen Spielausflug. Pünktlich um 8.30 Uhr warteten ca. 30 Personen beim Theodorskirchplatz auf den bestellten Bus. Man musste feststellen: alle pünktlich, aber kein Car war da. Die Suche via Natel war erfolgreich, und das Fahrzeug wurde gefunden. Der Fahrer war nicht so ortskundig und begrüsste uns mit ein paar nicht reinen Deutschworten. Eine Feststellung aus den hinteren Reihen: «Dasch isch jetzt e Schwiizer, aber kai Eidgenoss», erhellte wieder die Stimmung. Die Fahrt zum Pilatus war ein Erlebnis für alle. Zum Abschluss ging es zur Johanniterbrücke zum WFV Horburg. Es folgte ein Grillplausch, Bootsfahrten und sogar Unterhaltung durch Jongleur und Musik. Am frühen Abend wurden die Kinder wieder nach Hause entlassen.
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2009 Das Jahr 2009 war ein eher ruhiges Jahr für das Spiel. Am 24. Oktober war der Spielausflug...
Das Jahr 2009 war ein eher ruhiges Jahr für das Spiel. Am 24. Oktober war der Spielausflug unter dem Motto: «Kultur» in Basel.
Nach der Besammlung vor der Voltahalle wurde der Rhein unterquert. Die Spielmitglieder konnten auch die Polizei-Bezirkswache Kleinbasel besichtigen und anschliessend bei der Feuerwehr im Lützelhof einen Besuch abstatten. Im Anschluss wurde das Spalentor bestiegen, von wo aus die Stadt überblickt werden konnte. Ein Nachtessen im Keller der Spalen Clique bei der Alten Garde krönte den interessanten Tag.
An dieser Stelle sei den vielen Sponsoren ein «Danggerscheen» ausgesprochen. Vor allem den vier jungen Burschen, die eine Überraschung überbrachten. Das Spiel bekam von Patrick, Yves, Balz und Fabian drei eigene, neue zu den Holztrommeln passende Bandaliere geschenkt. Die vier waren alle ehemalige Spielmitglieder und heute noch treue Begleiter.
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2010 Das Jahr 2010 war geprägt von zwei aussergewöhnlichen Auftritten. Bereits in den ersten Ta...
Das Jahr 2010 war geprägt von zwei aussergewöhnlichen Auftritten. Bereits in den ersten Tagen des Jahres trat das Spiel am Herrenabend des «Wurzengraber-Kämmerli» auf. Dem Auftritt war ein grosser Erfolg beschieden. Es herrschte eine Ambiance wie am Gryffemähli. Der Zufall wollte es, dass der Vogel Gryff und der Wild Maa von zwei neuen Spielmitgliedern getanzt wurde. Diese bewältigten jedoch ihre Aufgabe grandios und bestanden mit Bravour ihren ersten Auftritt an der Öffentlichkeit.
Man darf sagen, es war ein emotionaler Auftritt.
Im Oktober durfte das Kleine Spiel offiziell das Kleinbasel an der OLMA in St. Gallen vertreten. Der Kanton Basel-Stadt war mit den Kantonen Jura und Basel-Landschaft Gastkanton in St. Gallen.
Äusserungen von Festumzugbesuchern zeigten jedoch, dass viele Bräuche in der Schweiz noch lange nicht allen bekannt sind. Unser ehrwürdiger Leu wurde als «Tanzbär», der Vogel Gryff als «Lällekönig» und die Bannerherren als «Stegglibuebe» betitelt.
Während dem Umzug tanzten die Drei Ehrenzeichen vor dem Basler Regierungsrat Dr. Chr. Eymann (Bilder 53 bis 55).
Nach dem Festumzug und dem Mittagessen konnten die Spielmitglieder die OLMA geniessen. Vom «Säulirennen» bis zum Bestaunen der vielen Tiere. Der Wild Maa liess zur Erinnerung für die Ostschweizer seine Tanne auf dem Festgelände zurück. Vielleicht wächst irgendwo in der Ostschweiz die Wild Maa-Tanne und bringt etwas Kleinbasler Ambiance dorthin.
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2011 Das Jahr 2011 konnte etwas ruhiger angegangen werden. Das Kleine Spiel warb mit einem Umga...
Das Jahr 2011 konnte etwas ruhiger angegangen werden. Das Kleine Spiel warb mit einem Umgang im Kleinbasel für das Jugendfest. Wie am Jugendfest selber brillierten die Knaben des Kleinen Spiels am Umzug sowie bei den Ehrentänzen.
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2012 Das Jubiläumsjahr 2012 begann für das Kleine Spiel mit einem ausserordentlichen Auftritt....
Das Jubiläumsjahr 2012 begann für das Kleine Spiel mit einem ausserordentlichen Auftritt. Am Gryffemähli 2012 konnte das Kleine Spiel vor dem Spiel der Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels sich bei den Gesellschaftsbrüdern der Drei Gesellschaften präsentieren. Dieser Auftritt wurde mit grossem Applaus und Genugtuung aufgenommen. War es doch ein Zeichen, dass der Brauch des Vogel Gryff ähnlich einem Virus bei der jungen Generation weiterlebt.